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Brief an Lord Liszt

Roman

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Vor ein paar Jahren hatte Franz Horn einen Selbstmord versucht. Da er nicht gelang, wurde er zu Horns Mißerfolgen gezählt: Horns Zeit war vorüber, er gehörte zu den rapid Älterwerdenden. Die Tatsache, daß auch Dr. Liszt, der Kollege und Freund, der von seiner Familie Verlassene und dem Alkohol Ergebene, in diesen neuen Zeiten keine Chance mehr hatte, war ohne Trost für ihn; Liszt weigerte sich, sein Verbündeter zu sein. Ja, es hatte den Anschein, als sei er ein Feind geworden. Warum nicht einen Brief schreiben, in dem er Liszt den historischen Anteil an der Krise ihrer Beziehung oder Freundschaft zuweisen konnte? Und Franz Hörn begann zu schreiben. Das Buch ist ein Abrechnungsfest, ein Befreiungsunternehmen: der Bericht von der schweren Erträglichkeit des wirklichen Lebens. Dieser rücksichtslos leidenschaftliche Brief zeigt uns einen Weg, um (wieder) in den Besitz der eigenen Vernunft zu kommen.

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Brief an Lord Liszt, Martin Walser

Idioma
Publicado en
1982
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(Tapa dura)
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3,6
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Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1982
Formato
Tapa dura
ISBN10
3518046322
ISBN13
9783518046326
Serie
Calificación
3,55 de 5
Descripción
Vor ein paar Jahren hatte Franz Horn einen Selbstmord versucht. Da er nicht gelang, wurde er zu Horns Mißerfolgen gezählt: Horns Zeit war vorüber, er gehörte zu den rapid Älterwerdenden. Die Tatsache, daß auch Dr. Liszt, der Kollege und Freund, der von seiner Familie Verlassene und dem Alkohol Ergebene, in diesen neuen Zeiten keine Chance mehr hatte, war ohne Trost für ihn; Liszt weigerte sich, sein Verbündeter zu sein. Ja, es hatte den Anschein, als sei er ein Feind geworden. Warum nicht einen Brief schreiben, in dem er Liszt den historischen Anteil an der Krise ihrer Beziehung oder Freundschaft zuweisen konnte? Und Franz Hörn begann zu schreiben. Das Buch ist ein Abrechnungsfest, ein Befreiungsunternehmen: der Bericht von der schweren Erträglichkeit des wirklichen Lebens. Dieser rücksichtslos leidenschaftliche Brief zeigt uns einen Weg, um (wieder) in den Besitz der eigenen Vernunft zu kommen.