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Céline, Tod auf Raten

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Der junge Ferdinand wächst in einer engen Pariser Passage heran, in der die Mutter ein kleines Modegeschäft führt. Der Vater ist ein cholerischer Versicherungsangestellter, seinen Sohn hält er für einen Versager. Céline porträtiert Ferdinands Eltern und die anderen Händler als die typischen, stets zu kurz gekommenen Kleinbürger mit ihrem verbissenen Groll auf alle anderen, die da oben wie die da unten. Ferdinand bricht verschiedene Lehren ab, geht nach England, kann sich auch dort keine Existenz aufbauen. Er kehrt nach Frankreich zurück und wird schließlich Arzt in einem Pariser Armenviertel. An seinem Beruf, den Patienten, an der Gesellschaft insgesamt lässt er kein gutes Haar. Céline denunziert die Niedrigkeit, mit der alle, die doch selber um ihre Existenz ringen, sich gegenseitig verfolgen. Wie schon mit «Reise ans Ende der Nacht» erweitert er mit «Tod auf Raten» die französische Literatursprache um sämtliche Schattierungen von Mündlichkeit, er zieht alle Register, vom Poetischen bis zum Unflat – seinerzeit ein Schock. Der Roman gilt neben «Reise ans Ende der Nacht» als einer der wirkmächtigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Seine zynische Härte, verzweifelte Sehnsucht und grimmige Komik, in eine Prosa voll rhythmischem Schwung gefasst, machten ihn weltberühmt. Hinrich Schmidt-Henkel hat das Buch mit neuem Titel (bislang «Tod auf Kredit») neu übersetzt, die Auslassungen früherer Versionen ergänzt und ein Nachwort verfasst.

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Céline, Tod auf Raten, Louis Ferdinand Céline

Idioma
Publicado en
2021
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(Tapa dura)
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4,3
Muy bueno
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Idioma
Alemán
Editorial
Rowohlt
Publicado en
2021
Formato
Tapa dura
ISBN10
3498009478
ISBN13
9783498009472
Serie
Primera publicación
1936
Título original
Mort à crédit
Calificación
4,25 de 5
Descripción
Der junge Ferdinand wächst in einer engen Pariser Passage heran, in der die Mutter ein kleines Modegeschäft führt. Der Vater ist ein cholerischer Versicherungsangestellter, seinen Sohn hält er für einen Versager. Céline porträtiert Ferdinands Eltern und die anderen Händler als die typischen, stets zu kurz gekommenen Kleinbürger mit ihrem verbissenen Groll auf alle anderen, die da oben wie die da unten. Ferdinand bricht verschiedene Lehren ab, geht nach England, kann sich auch dort keine Existenz aufbauen. Er kehrt nach Frankreich zurück und wird schließlich Arzt in einem Pariser Armenviertel. An seinem Beruf, den Patienten, an der Gesellschaft insgesamt lässt er kein gutes Haar. Céline denunziert die Niedrigkeit, mit der alle, die doch selber um ihre Existenz ringen, sich gegenseitig verfolgen. Wie schon mit «Reise ans Ende der Nacht» erweitert er mit «Tod auf Raten» die französische Literatursprache um sämtliche Schattierungen von Mündlichkeit, er zieht alle Register, vom Poetischen bis zum Unflat – seinerzeit ein Schock. Der Roman gilt neben «Reise ans Ende der Nacht» als einer der wirkmächtigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Seine zynische Härte, verzweifelte Sehnsucht und grimmige Komik, in eine Prosa voll rhythmischem Schwung gefasst, machten ihn weltberühmt. Hinrich Schmidt-Henkel hat das Buch mit neuem Titel (bislang «Tod auf Kredit») neu übersetzt, die Auslassungen früherer Versionen ergänzt und ein Nachwort verfasst.