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Betörungen und fromme Lügen

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  • 252 páginas
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In verführerisch sinnlicher Prosa schildert Amit Chaudhuri die komplexen Beziehungen von Menschen, gefangen in Ritualen, an die sie kaum glauben. Seine Erzählungen erkunden die wechselseitige Abhängigkeit von Lehrern und Schülern, das reservierte Wiedersehen zweier Freunde nach zwanzig Jahren und die gemischten Gefühle einer Frau vor ihrer zweiten Hochzeit. Dabei überschreiten Chaudhuris Geschichten die typischen indischen Verhaltensmuster und beleuchten universelle Themen. Die Protagonisten sind oft in gebrochene Selbsttäuschungen verstrickt. Ein verlegenes Schweigen oder ein kurzer Blick verraten die nie ganz verheilenden Wunden, die Menschen einander zufügen. So treffen zwei Freunde nach 20 Jahren wieder aufeinander, und ihr Wiedersehen ist von großer Befangenheit geprägt. Während sie in Erinnerungen an ihre Kindheit schwelgen, schwebt zwischen ihnen eine spürbare, aber undefinierbare Spannung. Der Erzähler enthüllt beinahe beiläufig das Geheimnis ihrer Verlegenheit. Chaudhuri beeindruckt mit der Feinheit seiner Wahrnehmungen und dem sensiblen Umgang mit familiären Beziehungen. Seine Erzählungen entfalten auf wenigen Seiten ganze Leben und sind sowohl leicht und charmant als auch leidenschaftlich und atmosphärisch dicht. In ruhiger, fließender Sprache setzt er der indischen Familie ein liebevolles Denkmal.

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Betörungen und fromme Lügen, Amit Chaudhuri

Idioma
Publicado en
2005
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(Tapa dura)
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Título
Betörungen und fromme Lügen
Idioma
Alemán
Editorial
Blessing
Publicado en
2005
Formato
Tapa dura
Páginas
252
ISBN10
3896672584
ISBN13
9783896672582
Serie
Título original
Real time
Descripción
In verführerisch sinnlicher Prosa schildert Amit Chaudhuri die komplexen Beziehungen von Menschen, gefangen in Ritualen, an die sie kaum glauben. Seine Erzählungen erkunden die wechselseitige Abhängigkeit von Lehrern und Schülern, das reservierte Wiedersehen zweier Freunde nach zwanzig Jahren und die gemischten Gefühle einer Frau vor ihrer zweiten Hochzeit. Dabei überschreiten Chaudhuris Geschichten die typischen indischen Verhaltensmuster und beleuchten universelle Themen. Die Protagonisten sind oft in gebrochene Selbsttäuschungen verstrickt. Ein verlegenes Schweigen oder ein kurzer Blick verraten die nie ganz verheilenden Wunden, die Menschen einander zufügen. So treffen zwei Freunde nach 20 Jahren wieder aufeinander, und ihr Wiedersehen ist von großer Befangenheit geprägt. Während sie in Erinnerungen an ihre Kindheit schwelgen, schwebt zwischen ihnen eine spürbare, aber undefinierbare Spannung. Der Erzähler enthüllt beinahe beiläufig das Geheimnis ihrer Verlegenheit. Chaudhuri beeindruckt mit der Feinheit seiner Wahrnehmungen und dem sensiblen Umgang mit familiären Beziehungen. Seine Erzählungen entfalten auf wenigen Seiten ganze Leben und sind sowohl leicht und charmant als auch leidenschaftlich und atmosphärisch dicht. In ruhiger, fließender Sprache setzt er der indischen Familie ein liebevolles Denkmal.