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Gott fährt Fahrrad

Oder die wunderliche Welt meines Vaters

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  • 320 páginas
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Auf seinen Spaziergängen über den Friedhof entdeckt Maarten alles um sich herum neu: den huschenden Molch, das seltene Glaskraut in Mauerritzen und die Furchen, die sein Vater dort hinterlassen hat. Der Vater, ein fluchender, aber liebevoller Grabmacher, ist nun selbst vom Krebs im Endstadium betroffen. Nur Maarten kennt die bittere Wahrheit über die verbleibende Zeit seines Vaters. Als „Schisshase“ oft gehänselt, steht er vor einer quälenden Entscheidung: Soll er den Vater über sein Schicksal informieren oder ihm einige friedliche Monate in Unkenntnis gönnen? In diesem düsteren Sommer 1973 begibt sich Maarten auf eine Reise in seine von calvinistischer Strenge geprägte Kindheit und entdeckt die schrullige Welt seines geliebten Vaters. Die lose verbundenen Geschichten thematisieren Schuld, Tod und deren Verarbeitung mit einer Empfindungsschärfe, die in der heutigen Literatur selten ist. Trotz des tragischen Anlasses sind es oft humorvolle Kleinigkeiten, die durch Maartens philosophische Perspektive zu universellen Betrachtungen werden. Diese Mischung aus Traurigkeit und Schönheit ist selten geworden und verleiht der Erzählung eine besondere Tiefe.

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Gott fährt Fahrrad, Maarten t. Hart

Idioma
Publicado en
2003
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(Tapa blanda)
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3,7
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Subtítulo
Oder die wunderliche Welt meines Vaters
Idioma
Alemán
Editorial
Piper
Publicado en
2003
Formato
Tapa blanda
Páginas
320
ISBN10
3492234046
ISBN13
9783492234047
Serie
Calificación
3,65 de 5
Descripción
Auf seinen Spaziergängen über den Friedhof entdeckt Maarten alles um sich herum neu: den huschenden Molch, das seltene Glaskraut in Mauerritzen und die Furchen, die sein Vater dort hinterlassen hat. Der Vater, ein fluchender, aber liebevoller Grabmacher, ist nun selbst vom Krebs im Endstadium betroffen. Nur Maarten kennt die bittere Wahrheit über die verbleibende Zeit seines Vaters. Als „Schisshase“ oft gehänselt, steht er vor einer quälenden Entscheidung: Soll er den Vater über sein Schicksal informieren oder ihm einige friedliche Monate in Unkenntnis gönnen? In diesem düsteren Sommer 1973 begibt sich Maarten auf eine Reise in seine von calvinistischer Strenge geprägte Kindheit und entdeckt die schrullige Welt seines geliebten Vaters. Die lose verbundenen Geschichten thematisieren Schuld, Tod und deren Verarbeitung mit einer Empfindungsschärfe, die in der heutigen Literatur selten ist. Trotz des tragischen Anlasses sind es oft humorvolle Kleinigkeiten, die durch Maartens philosophische Perspektive zu universellen Betrachtungen werden. Diese Mischung aus Traurigkeit und Schönheit ist selten geworden und verleiht der Erzählung eine besondere Tiefe.