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Papavera

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Papavera hat fast alles verloren, bis auf Tassilo und ihre treuen Freunde. Ihr treues Pferd hätte sie beinahe im Teufelsmoos verloren, wie den Rest ihrer Tiere. Seit ihr Vater im Namen Friedrichs II. ins Heilige Land zog, ist die 15-Jährige die Herrin auf Burg Falkenstein. Sie wird von ihrer Umgebung misstrauisch beäugt und von älteren Adeligen, insbesondere dem mächtigen Gaugraf, begehrlich betrachtet, der sie gegen ihren Willen zur Frau nehmen will. Papavera vermutet, dass ihr Vater nicht freiwillig auf den Kreuzzug ging, was sie an einem goldenen Ring mit seiner Gravur festmacht. Entschlossen, ihn zu suchen, wird sie als Hexe verleumdet und von der Inquisition verfolgt. Doch sie hat Tassilo, ein außergewöhnliches Pferd, das sie als Einhorn erkennt. Trotz aller Gefahren auf ihrer Reise scheint nichts schiefzugehen. Der bayerische Autor E. W. Heine beschreibt die Vergangenheit so, wie sie war, und nicht, wie sie von Historienschreibern geschönt wurde. Seine Kenntnisse über das Mittelalter bleiben ein Rätsel, ebenso die Frage, ob es damals schon die Formulierung „Du Weichei“ gab. Trotz seiner altertümelnden Sprache ist die Geschichte lebendig und überzeugend, in der ein mutiges Mädchen um ihren Platz in einer geheimnisvollen, dunklen Zeit kämpft. Es gibt auch ein Happy-End. Ab zwölf Jahren.

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Papavera, E. W. Ernst W. Heine

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2008
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