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Henriette Brey - die Dichterin der Seele

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  • 214 páginas
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Über allen Romanen und Geschichten von Henriette Brey schwebt der melancholische Hauch des Niederrheins. Hier hatte sie ihre Wurzeln; für die niederdeutsche Heidelandschaft schlug ihr Herz. Fast ihr ganzes Leben verbrachte sie in Krankenhäusern. Im Laufe ihres leidvollen Daseins lernte sie, ihren Geist über den kranken Körper zu stellen, wobei sie sich selber als "Vogel im Käfig" bezeichnete. Allen Schmerzen und Entbehrungen zum Trotz, hat sie ihre Berufung dankbar, wie ein himmlisches Geschenk, angenommen. Auf ihrem schriftstellerischen Weg begleiteten sie Kirchen- und Gottesgehorsam sowie Marienverehrung durch die meist einsame Zeit. Ethische und moralische Vollkommenheit sind die Attribute ihrer Werke, die zwar teilweise, wegen ihrer dogmatischen Haltung kirchlichen Dingen gegenüber, heute zu überdenken sind, aber dennoch die durchaus edlen, tiefen Gedanken jeder ihrer Geschichten deutlich machen. Letztendlich sah sie es als ihre Intention, sich durch die Kraft des Wortes wie ein Trostpflaster auf die Wunden der damaligen Welt zu legen. Henriette Brey hat es verstanden, mit Buchstabenperlen den grauen Alltag zu verzieren, und ihre Naturbeschreibungen bringen dem deutschen Sprachschatz ein Leuchten, das bis tief in die Seele dringt.

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Henriette Brey - die Dichterin der Seele, Gisela Seidel

Idioma
Publicado en
2007
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(Tapa blanda)
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Título
Henriette Brey - die Dichterin der Seele
Idioma
Alemán
Publicado en
2007
Formato
Tapa blanda
Páginas
214
ISBN10
3867033501
ISBN13
9783867033503
Serie
Descripción
Über allen Romanen und Geschichten von Henriette Brey schwebt der melancholische Hauch des Niederrheins. Hier hatte sie ihre Wurzeln; für die niederdeutsche Heidelandschaft schlug ihr Herz. Fast ihr ganzes Leben verbrachte sie in Krankenhäusern. Im Laufe ihres leidvollen Daseins lernte sie, ihren Geist über den kranken Körper zu stellen, wobei sie sich selber als "Vogel im Käfig" bezeichnete. Allen Schmerzen und Entbehrungen zum Trotz, hat sie ihre Berufung dankbar, wie ein himmlisches Geschenk, angenommen. Auf ihrem schriftstellerischen Weg begleiteten sie Kirchen- und Gottesgehorsam sowie Marienverehrung durch die meist einsame Zeit. Ethische und moralische Vollkommenheit sind die Attribute ihrer Werke, die zwar teilweise, wegen ihrer dogmatischen Haltung kirchlichen Dingen gegenüber, heute zu überdenken sind, aber dennoch die durchaus edlen, tiefen Gedanken jeder ihrer Geschichten deutlich machen. Letztendlich sah sie es als ihre Intention, sich durch die Kraft des Wortes wie ein Trostpflaster auf die Wunden der damaligen Welt zu legen. Henriette Brey hat es verstanden, mit Buchstabenperlen den grauen Alltag zu verzieren, und ihre Naturbeschreibungen bringen dem deutschen Sprachschatz ein Leuchten, das bis tief in die Seele dringt.