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KiWi - 263: Wüste

Roman

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Die Sonne und der Wind, die karge Schönheit der Wüste – das ist das Leben Lallas. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt die junge Marokkanerin in den Slums einer Küstenstadt bei ihrer Tante. Ihre Zeit verbringt sie am Strand oder am Wüstensaum, wo sie Tiere und Pflanzen beobachtet. Der stumme Hirte Hartani ist ihr vertrauter Begleiter. Immer wieder träumt Lalla von den blauen Männern, den Tuareg, deren Geschichten sie geprägt haben. Als sie mit einem ungeliebten Mann verheiratet werden soll, flieht sie nach Marseille und arbeitet in einem billigen Hotel. Das Elend der nordafrikanischen Einwanderer und die Brutalität der Großstadt machen ihr bewusst, dass sie ein Kind der Wüste ist. Auch als ein Fotograf ihre Bilder veröffentlicht, will sie nicht in Marseille bleiben. Sie kehrt in ihre Heimat zurück, wo sie sich den blauen Männern näher fühlt. Dort bringt sie das Kind zur Welt, das sie von Hartani erwartet. Der Autor kontrastiert kunstvoll die Schönheit der Sahara mit der „Wüste“ Marseille und verknüpft die Geschichte der Tuareg mit Lallas. Die Ursprünglichkeit Lallas, die fremdartige Kultur der Tuareg, die zauberhaften Naturbeschreibungen und die poetische Sprache fesseln den Leser. Für dieses Werk wurde der Autor mit dem Prix Morand der Académie française ausgezeichnet.

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KiWi - 263: Wüste, J. M. G. Le Clézio

Idioma
Publicado en
1992
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(Tapa blanda)
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Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Publicado en
1992
Formato
Tapa blanda
Páginas
423
ISBN10
346202180X
ISBN13
9783462021806
Serie
Primera publicación
1980
Título original
Désert
Calificación
3,65 de 5
Descripción
Die Sonne und der Wind, die karge Schönheit der Wüste – das ist das Leben Lallas. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt die junge Marokkanerin in den Slums einer Küstenstadt bei ihrer Tante. Ihre Zeit verbringt sie am Strand oder am Wüstensaum, wo sie Tiere und Pflanzen beobachtet. Der stumme Hirte Hartani ist ihr vertrauter Begleiter. Immer wieder träumt Lalla von den blauen Männern, den Tuareg, deren Geschichten sie geprägt haben. Als sie mit einem ungeliebten Mann verheiratet werden soll, flieht sie nach Marseille und arbeitet in einem billigen Hotel. Das Elend der nordafrikanischen Einwanderer und die Brutalität der Großstadt machen ihr bewusst, dass sie ein Kind der Wüste ist. Auch als ein Fotograf ihre Bilder veröffentlicht, will sie nicht in Marseille bleiben. Sie kehrt in ihre Heimat zurück, wo sie sich den blauen Männern näher fühlt. Dort bringt sie das Kind zur Welt, das sie von Hartani erwartet. Der Autor kontrastiert kunstvoll die Schönheit der Sahara mit der „Wüste“ Marseille und verknüpft die Geschichte der Tuareg mit Lallas. Die Ursprünglichkeit Lallas, die fremdartige Kultur der Tuareg, die zauberhaften Naturbeschreibungen und die poetische Sprache fesseln den Leser. Für dieses Werk wurde der Autor mit dem Prix Morand der Académie française ausgezeichnet.