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Blitze

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  • 142 páginas
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Jean Echenoz' Erzählprojekt beleuchtet das Leben des Wissenschaftlers Nikola Tesla, ein Jahrhundertgenie, dessen Erfindungen das 20. Jahrhundert prägen sollten, oft jedoch zu früh kamen oder nicht rechtzeitig patentiert wurden. Seine illuminierten Röhren wurden erst fünfzig Jahre später als Neonröhren populär. Tesla entwickelte auch einen ferngelenkten Torpedo, den das amerikanische Militär im Ersten Weltkrieg nicht nutzen konnte. Im sogenannten Stromkrieg gegen Edison setzte sich Tesla mit seinem Wechselstrom durch, der über größere Entfernungen transportiert werden konnte. Er wurde zum Star der New Yorker Gesellschaft, wo er mit prominenten Persönlichkeiten wie Kipling und Twain verkehrte und J. P. Morgan als Investor gewann. Mit Morgans Geld baute er einen Tower auf Long Island, um seine Vision der drahtlosen Energieübertragung zu verwirklichen. Diese Idee fand jedoch keinen Anklang in einer profitorientierten Wirtschaft, was zu seinem Verfall führte. Er lebte isoliert im Waldorf Astoria und fand Trost bei den Tauben, die er in seinem Hotelzimmer pflegte. Seine letzte Erfindung, die Strahlenkanone, wurde aus Angst vor Machtmissbrauch geheim gehalten. 1943 starb Tesla, und Echenoz nutzt seine biografischen Daten, um eine melancholische Variation über Einsamkeit und das Zerbröckeln zivilisatorischer Träume zu schaffen.

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Blitze, Jean Echenoz

Idioma
Publicado en
2012
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(Tapa dura)
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3,8
Muy bueno
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Título
Blitze
Idioma
Alemán
Editorial
Berlin-Verl.
Publicado en
2012
Formato
Tapa dura
Páginas
142
ISBN10
3827010381
ISBN13
9783827010384
Serie
Título original
Des éclairs
Calificación
3,8 de 5
Descripción
Jean Echenoz' Erzählprojekt beleuchtet das Leben des Wissenschaftlers Nikola Tesla, ein Jahrhundertgenie, dessen Erfindungen das 20. Jahrhundert prägen sollten, oft jedoch zu früh kamen oder nicht rechtzeitig patentiert wurden. Seine illuminierten Röhren wurden erst fünfzig Jahre später als Neonröhren populär. Tesla entwickelte auch einen ferngelenkten Torpedo, den das amerikanische Militär im Ersten Weltkrieg nicht nutzen konnte. Im sogenannten Stromkrieg gegen Edison setzte sich Tesla mit seinem Wechselstrom durch, der über größere Entfernungen transportiert werden konnte. Er wurde zum Star der New Yorker Gesellschaft, wo er mit prominenten Persönlichkeiten wie Kipling und Twain verkehrte und J. P. Morgan als Investor gewann. Mit Morgans Geld baute er einen Tower auf Long Island, um seine Vision der drahtlosen Energieübertragung zu verwirklichen. Diese Idee fand jedoch keinen Anklang in einer profitorientierten Wirtschaft, was zu seinem Verfall führte. Er lebte isoliert im Waldorf Astoria und fand Trost bei den Tauben, die er in seinem Hotelzimmer pflegte. Seine letzte Erfindung, die Strahlenkanone, wurde aus Angst vor Machtmissbrauch geheim gehalten. 1943 starb Tesla, und Echenoz nutzt seine biografischen Daten, um eine melancholische Variation über Einsamkeit und das Zerbröckeln zivilisatorischer Träume zu schaffen.