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Unser tägliches Leben

Roman

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Mütter und Töchter haben ein besonders nahes Verhältnis zueinander, zugleich herrscht zwischen ihnen auch eine besondere Spannung - bei der russischen Dichterin Marina Zwetajewa und ihrer 1912 geborenen Tochter Ariadna war dies nicht anders. Die Revolution zwingt ihre Familie ins Exil, erst Ende der 1930er Jahre kehren sie nach Moskau zurück: die Tochter als glühende Revolutionärin, die Mutter in unüberwindlichem Hass auf Stalins Regime. Von einem Leben zwischen Hoffnung, Erkenntnis und Widerstand erzählt Riikka Pelos Roman. In schwebend leichtem Ton, dabei immer zupackend realistisch, entsteht ein intensiv leuchtendes Doppelportrait von Mutter und Tochter - darin eingeschlossen das faktentreue Bild der von ihrer Arbeit besessenen Dichterin unter extremen politischen Bedingungen: Bespitzelung und Verrat sind allgegenwärtig. Doch größte persönliche Erwartungen und überschäumendes Gefühl behaupten sich noch in widrigstem Klima, bis der politische Terror alle Beziehungen zerschlägt. Riikka Pelo erzählt voller Einfühlung und Scharfblick: als wär’s ein Stück von Tschechow, versetzt ins grausame 20. Jahrhundert.

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Unser tägliches Leben, Riikka Pelo

Idioma
Publicado en
2017
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(Tapa dura)
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4,4
Muy bueno
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Título
Unser tägliches Leben
Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
2017
Formato
Tapa dura
ISBN10
3406706320
ISBN13
9783406706325
Serie
Primera publicación
2013
Título original
Jokapäiväinen elämämme
Calificación
4,35 de 5
Descripción
Mütter und Töchter haben ein besonders nahes Verhältnis zueinander, zugleich herrscht zwischen ihnen auch eine besondere Spannung - bei der russischen Dichterin Marina Zwetajewa und ihrer 1912 geborenen Tochter Ariadna war dies nicht anders. Die Revolution zwingt ihre Familie ins Exil, erst Ende der 1930er Jahre kehren sie nach Moskau zurück: die Tochter als glühende Revolutionärin, die Mutter in unüberwindlichem Hass auf Stalins Regime. Von einem Leben zwischen Hoffnung, Erkenntnis und Widerstand erzählt Riikka Pelos Roman. In schwebend leichtem Ton, dabei immer zupackend realistisch, entsteht ein intensiv leuchtendes Doppelportrait von Mutter und Tochter - darin eingeschlossen das faktentreue Bild der von ihrer Arbeit besessenen Dichterin unter extremen politischen Bedingungen: Bespitzelung und Verrat sind allgegenwärtig. Doch größte persönliche Erwartungen und überschäumendes Gefühl behaupten sich noch in widrigstem Klima, bis der politische Terror alle Beziehungen zerschlägt. Riikka Pelo erzählt voller Einfühlung und Scharfblick: als wär’s ein Stück von Tschechow, versetzt ins grausame 20. Jahrhundert.