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Buch der Wolken

Roman

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  • 208 páginas
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Eine junge mexikanische Jüdin, ein alter Historiker und ein ehemaliger Ameisenzeichner und Wolkenspezialist treffen aufeinander – und die Konturen der Welt beginnen sich aufzulösen. Tatiana hat es eher zufällig aus Mexiko-Stadt nach Berlin verschlagen. Empfindsam für historisch belastete Orte wie für Wetterphänomene, durchstreift sie auf einsamen Spaziergängen die Stadt und beginnt schließlich, die Notizen des Stadthistorikers Weiss zu transkribieren. Über ihn trifft sie auf den Meteorologen Jonas Krantz, der schon als Kind in der DDR in der Flüchtigkeit der Wolken über Berlin Trost fand. Doch jeder der drei ist für eine Freundschaft zu spröde, und lebendiger als die Menschen, denen Tatiana begegnet, sind für sie die Geister Berlins: Von einer überfüllten U-Bahn, in der Hitler als alte Frau verkleidet erscheint, über eine unterirdische Kegelbahn der Gestapo, an deren Wände Spielstände aus längst vergangenen Partien angeschrieben sind, bis zu einem unerklärlichen Nebel, der alles verschluckt, führt uns Chloe Aridjis durch eine unruhige Stadt und verwischt die Linien zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. Mit traumlogischem Surrealismus lässt Buch der Wolken uns spüren, dass Städte, genau wie Menschen, ihrer Vergangenheit nicht entkommen können.

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Buch der Wolken, Chloe Aridjis

Idioma
Publicado en
2017
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(Tapa dura)
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Título
Buch der Wolken
Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Publicado en
2017
Formato
Tapa dura
Páginas
208
ISBN10
3960540310
ISBN13
9783960540311
Serie
Calificación
3,45 de 5
Descripción
Eine junge mexikanische Jüdin, ein alter Historiker und ein ehemaliger Ameisenzeichner und Wolkenspezialist treffen aufeinander – und die Konturen der Welt beginnen sich aufzulösen. Tatiana hat es eher zufällig aus Mexiko-Stadt nach Berlin verschlagen. Empfindsam für historisch belastete Orte wie für Wetterphänomene, durchstreift sie auf einsamen Spaziergängen die Stadt und beginnt schließlich, die Notizen des Stadthistorikers Weiss zu transkribieren. Über ihn trifft sie auf den Meteorologen Jonas Krantz, der schon als Kind in der DDR in der Flüchtigkeit der Wolken über Berlin Trost fand. Doch jeder der drei ist für eine Freundschaft zu spröde, und lebendiger als die Menschen, denen Tatiana begegnet, sind für sie die Geister Berlins: Von einer überfüllten U-Bahn, in der Hitler als alte Frau verkleidet erscheint, über eine unterirdische Kegelbahn der Gestapo, an deren Wände Spielstände aus längst vergangenen Partien angeschrieben sind, bis zu einem unerklärlichen Nebel, der alles verschluckt, führt uns Chloe Aridjis durch eine unruhige Stadt und verwischt die Linien zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. Mit traumlogischem Surrealismus lässt Buch der Wolken uns spüren, dass Städte, genau wie Menschen, ihrer Vergangenheit nicht entkommen können.