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Die Schnecke am Hang

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Schauplatz der Handlung ist ein märchenhafter Sumpfwald, eine Wildnis voller rätselhafter Erscheinungen und Wesen. Der Leser sieht den >Wald< sowohl von innen wie von außen. Von innen durch die Augen Kandids, eines abgestürzten Piloten, der sich zu einer Stadt durchschlagen will, die er nie erreicht. Von außen durch den Blickwinkel Pfeffers, der, ebenso wie Kandid, durch die biologische Wildnis irrt, sich mit der noch verblüffenderen und fremdartigen sozialen Wildnis einer Verwaltung herumschlägt, die den Wald widersprüchlicherweise sowohl erhalten wie ausrotten soll. Von dem, was sich inzwischen im Wald abspielt, haben die >Verwalter< keine Ahnung. In bildhaft dichter, phantastisch verschlüsselter Sprache erörtern die Autoren Probleme wie den Konflikt zwischen der Erhaltung menschlicher Werte und rein technologisch verstandenem Fortschritt und plädieren für einen Sozialismus des Herzens, nicht nur des Kopfes. Die Schnecke am Hang besteht aus zwei Teilen, die in der Sowjetunion nur separat publiziert wurden. Eine sowjetische Buchausgabe konnte nie erscheinen, da die kafkaeske Satire des zweiten Teils, eine kaum verhüllte Attacke auf eine wildwuchernde Bürokratie, das Mißfallen der offiziellen Stellen erregte. Dieses Taschenbuch ist die erste Ausgabe überhaupt, die die beiden Teile so verbindet, wie es den Intentionen der Autoren entspricht.

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Die Schnecke am Hang, Arkadij Natanovič Strugackij

Idioma
Publicado en
1978
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(Tapa blanda)
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Título
Die Schnecke am Hang
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1978
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3518069349
ISBN13
9783518069349
Serie
Primera publicación
1966
Título original
Улитка на склоне (Ulitka na sklone)
Calificación
4 de 5
Descripción
Schauplatz der Handlung ist ein märchenhafter Sumpfwald, eine Wildnis voller rätselhafter Erscheinungen und Wesen. Der Leser sieht den >Wald< sowohl von innen wie von außen. Von innen durch die Augen Kandids, eines abgestürzten Piloten, der sich zu einer Stadt durchschlagen will, die er nie erreicht. Von außen durch den Blickwinkel Pfeffers, der, ebenso wie Kandid, durch die biologische Wildnis irrt, sich mit der noch verblüffenderen und fremdartigen sozialen Wildnis einer Verwaltung herumschlägt, die den Wald widersprüchlicherweise sowohl erhalten wie ausrotten soll. Von dem, was sich inzwischen im Wald abspielt, haben die >Verwalter< keine Ahnung. In bildhaft dichter, phantastisch verschlüsselter Sprache erörtern die Autoren Probleme wie den Konflikt zwischen der Erhaltung menschlicher Werte und rein technologisch verstandenem Fortschritt und plädieren für einen Sozialismus des Herzens, nicht nur des Kopfes. Die Schnecke am Hang besteht aus zwei Teilen, die in der Sowjetunion nur separat publiziert wurden. Eine sowjetische Buchausgabe konnte nie erscheinen, da die kafkaeske Satire des zweiten Teils, eine kaum verhüllte Attacke auf eine wildwuchernde Bürokratie, das Mißfallen der offiziellen Stellen erregte. Dieses Taschenbuch ist die erste Ausgabe überhaupt, die die beiden Teile so verbindet, wie es den Intentionen der Autoren entspricht.