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Für Leser, die genug von den typischen anthropomorphen Marsianern der Kaiserzeit haben, bietet sich das unbekannte Meisterwerk der frühen deutschen Science Fiction aus dem Jahr 1913 an. Es beschreibt eine völlig fremdartige Mars-Zivilisation, die jetzt erstmals als Buch mit Nachwort und illustrierter Bibliographie veröffentlicht wird. Hoffmanns Mars beherbergt 3 Meter große, gesichtslose Telepathen mit Röntgenblick, die Gedanken fotografieren und ihre Umgebung telekinetisch gestalten. Diese Wesen leben in hochtechnisierten, unterirdischen Städten, nutzen Sonnenenergie durch Glasprismen und terraformen ihren Planeten durch einen künstlichen Treibhauseffekt. Vier Menschen, die das Geheimnis der Gravitationswellen entdeckt haben, besuchen den Mars in einem kugelförmigen Raumschiff, stoßen jedoch auf kein Interesse der Marsianer, die keinen Kontakt zur Erde aufnehmen. Zudem existiert eine degenerierte Zwergrasse, die an Menschen erinnert und in den urzeitlichen Sümpfen lebt. Der entscheidende Unterschied zu konventioneller Marsliteratur liegt in der evolutionären Vervollkommnung der Martier, die telepathisch kommunizieren und sogar ihren eigenen Körper schweben lassen können. Hoffmanns antiutopische Botschaft ist ebenfalls genreuntypisch: Raumfahrt erweist sich als sinnlos, und der Kontakt mit Außerirdischen kann deprimierend oder tödlich sein.
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Die fremde Welt, Oskar Hoffmann
- Idioma
- Publicado en
- 2018
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