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Eine Tänzerin in Lyrik

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Diese Verse entstanden kürzlich in schneller Folge und überraschten mich selber, zumal mein bisheriger Weg ja in wortloser, musikalischer Darstellung bestand, wenn auch stets mit Aussagekraft für menschliche Themen. Oft stand ich als eine Art Rufer als Solistin in meinen Kammertanzabenden auf der Bühne, kämpferisch, romantisch oder tragisch und wurde getragen von Liszt, Bartók, Rachmaninow, also Musik, die ich liebte. Auch das Agieren für einen Kurzfilm vor der Kamera auf den Appellplatz in der Gedenkstätte Buchenwald gehört dazu und daraus wurde ein dramatisches, anklagendes Tanz-Poem. In der Revolutionsoper „Die Stumme von Portici“ mit der Fackel in der Hand führte ich chorische Volksmassen an und versank bei Hamlet als Ophelia im Irrsinn unter dem Weidenbaum. Später, im Stillen entstanden Bilder in Öl, Pastell und Kreide und nun noch die Verse, ein Rückblick, ein Echo, ein Fenster, durch das meine bebrillten Augen gern schauen.

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Eine Tänzerin in Lyrik, Ellen Meissner

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa blanda)
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Título
Eine Tänzerin in Lyrik
Idioma
Alemán
Editorial
VERRAI-VERLAG
Publicado en
2023
Formato
Tapa blanda
Páginas
88
ISBN10
3948342768
ISBN13
9783948342760
Serie
Etiquetas
Ficción, Poesía
Calificación
5 de 5
Descripción
Diese Verse entstanden kürzlich in schneller Folge und überraschten mich selber, zumal mein bisheriger Weg ja in wortloser, musikalischer Darstellung bestand, wenn auch stets mit Aussagekraft für menschliche Themen. Oft stand ich als eine Art Rufer als Solistin in meinen Kammertanzabenden auf der Bühne, kämpferisch, romantisch oder tragisch und wurde getragen von Liszt, Bartók, Rachmaninow, also Musik, die ich liebte. Auch das Agieren für einen Kurzfilm vor der Kamera auf den Appellplatz in der Gedenkstätte Buchenwald gehört dazu und daraus wurde ein dramatisches, anklagendes Tanz-Poem. In der Revolutionsoper „Die Stumme von Portici“ mit der Fackel in der Hand führte ich chorische Volksmassen an und versank bei Hamlet als Ophelia im Irrsinn unter dem Weidenbaum. Später, im Stillen entstanden Bilder in Öl, Pastell und Kreide und nun noch die Verse, ein Rückblick, ein Echo, ein Fenster, durch das meine bebrillten Augen gern schauen.