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»Ein zärtlicher Chronist des digitalen Zeitalters« The Guardian

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Wann haben Sie zuletzt eine komplette Shortstory gelesen, ohne Ihr Handy zu checken? Julia beginnt einen neuen Job als Köchin in einem paneuropäischen Restaurant und hat eine Affäre mit ihrem Chef. Nick will mit dem Trinken aufhören und anfangen zu schreiben, zieht jedoch zurück zu seinen Eltern. Sechs Männer verbringen ihre Zeit in einem Konferenzraum, während ein Algorithmus User miteinander vernetzt, bis die Verbindung abbricht. Jem Calder thematisiert Suchmaschinen, Selbstoptimierung, Onlinedating und Suchtverhalten sowie Isolation und Gentrifizierung. Die Figuren sind in einer ewigen Gegenwart gefangen und suchen nach einer passenden Lebensform. Durch die Erkundung ihrer Wahrnehmung der Realität zeigt Calder, wie eine Literatur der Hyperkonnektivität aussehen kann. So präzise und szenisch wurde unser digitales Zeitalter bislang nicht erfasst. Sally Rooney beschreibt das Werk als belebend und wunderschön, und hebt hervor, dass es beim Lesen neue Perspektiven auf die Gegenwart eröffnet. Samira El Ouassil lobt Calders Gespür für Sprache und seinen subtilen Witz, der die neurotischen Verhaltensmuster des algorithmisierten Individuums beleuchtet und die Erkenntnis tröstet, dass Ablenkung von Traurigkeit nicht dasselbe ist wie Glück.

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Belohnungssystem, Jem Calder

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
3,59 €

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3,4
Bueno
73 Valoraciones

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Título
Belohnungssystem
Subtítulo
»Ein zärtlicher Chronist des digitalen Zeitalters« The Guardian
Idioma
Alemán
Autores
Jem Calder
Editorial
Claassen
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
Páginas
272
ISBN10
354610031X
ISBN13
9783546100311
Serie
Calificación
3,35 de 5
Descripción
Wann haben Sie zuletzt eine komplette Shortstory gelesen, ohne Ihr Handy zu checken? Julia beginnt einen neuen Job als Köchin in einem paneuropäischen Restaurant und hat eine Affäre mit ihrem Chef. Nick will mit dem Trinken aufhören und anfangen zu schreiben, zieht jedoch zurück zu seinen Eltern. Sechs Männer verbringen ihre Zeit in einem Konferenzraum, während ein Algorithmus User miteinander vernetzt, bis die Verbindung abbricht. Jem Calder thematisiert Suchmaschinen, Selbstoptimierung, Onlinedating und Suchtverhalten sowie Isolation und Gentrifizierung. Die Figuren sind in einer ewigen Gegenwart gefangen und suchen nach einer passenden Lebensform. Durch die Erkundung ihrer Wahrnehmung der Realität zeigt Calder, wie eine Literatur der Hyperkonnektivität aussehen kann. So präzise und szenisch wurde unser digitales Zeitalter bislang nicht erfasst. Sally Rooney beschreibt das Werk als belebend und wunderschön, und hebt hervor, dass es beim Lesen neue Perspektiven auf die Gegenwart eröffnet. Samira El Ouassil lobt Calders Gespür für Sprache und seinen subtilen Witz, der die neurotischen Verhaltensmuster des algorithmisierten Individuums beleuchtet und die Erkenntnis tröstet, dass Ablenkung von Traurigkeit nicht dasselbe ist wie Glück.