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Goethe zieht in den Krieg

Eine biographische Skizze

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1870 reist Wolfgang Maximilian von Goethe, der Enkel des Dichterfürsten, nach Weimar, um das leerstehende Haus am Frauenplan zu inspizieren. Dort beschließt er, ein Buch über seinen Großvater Johann Wolfgang von Goethe zu schreiben und informiert den Verleger Frommann in einem Brief über seine biographischen Pläne. Dieser Brief entfaltet sich und scheint selbst die Rolle des angekündigten Buches einzunehmen. Wolfgang Maximilian erkennt, dass Goethes Werk zu komplex für einen einzelnen Biographen ist, und sucht Unterstützung bei seinem Bruder Walter, dem Archivar Schuchardt, der Botanikerin Caroline Nees und dem Major von Kalkreuth. Er plant, die Aufzeichnungen seines Großvaters über die „Campagne in Frankreich“ von 1792 als Hauptgegenstand seiner Biographie zu nutzen. Dies ermöglicht eine tiefere Betrachtung von Goethes Verhältnis zur Französischen Revolution und den politischen Verhältnissen der Zeit. Da Goethe die Aufzeichnungen erst im hohen Alter endgültig bearbeitete, erleben wir den greisen Dichterfürsten, mürrisch und umgeben von mehreren Schreibern, bei der Vollendung seines komplexen Lebenswerks.

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Goethe zieht in den Krieg, Dieter Kuhn

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2001
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(Tapa blanda)
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Subtítulo
Eine biographische Skizze
Idioma
Alemán
Publicado en
2001
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3596147581
ISBN13
9783596147588
Serie
Descripción
1870 reist Wolfgang Maximilian von Goethe, der Enkel des Dichterfürsten, nach Weimar, um das leerstehende Haus am Frauenplan zu inspizieren. Dort beschließt er, ein Buch über seinen Großvater Johann Wolfgang von Goethe zu schreiben und informiert den Verleger Frommann in einem Brief über seine biographischen Pläne. Dieser Brief entfaltet sich und scheint selbst die Rolle des angekündigten Buches einzunehmen. Wolfgang Maximilian erkennt, dass Goethes Werk zu komplex für einen einzelnen Biographen ist, und sucht Unterstützung bei seinem Bruder Walter, dem Archivar Schuchardt, der Botanikerin Caroline Nees und dem Major von Kalkreuth. Er plant, die Aufzeichnungen seines Großvaters über die „Campagne in Frankreich“ von 1792 als Hauptgegenstand seiner Biographie zu nutzen. Dies ermöglicht eine tiefere Betrachtung von Goethes Verhältnis zur Französischen Revolution und den politischen Verhältnissen der Zeit. Da Goethe die Aufzeichnungen erst im hohen Alter endgültig bearbeitete, erleben wir den greisen Dichterfürsten, mürrisch und umgeben von mehreren Schreibern, bei der Vollendung seines komplexen Lebenswerks.