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Der Besuch des Erzbischofs

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Es ist eine makabre, sehr dicht erzählte Geschichte, die - weit weg - in einem kleinen Gebirgsstädtchen am Rande der Karpaten spielt. Beklemmend das Vorhandensein von Isolde - so heißt das eingezäunte Barackenlager, in dem man ansteckend Kranke und andere unerwünschte Personen unter Aufsicht dahinvegetieren lässt. Dahinter die stinkende Mülldeponie, in der sich schon mal Isolde-Flüchtlinge verstecken. Und dann der verkommene Friedhof, der noch vor dem Besuch des Erzbischofs saniert werden soll, was die Exhumierung aller Gräber voraussetzt. Dem jungen Mann aber, der im Auftrag seines im Gefängnis sitzenden Bruders den gemeinsamen Vater neu bestatten soll, werden die Gebeine nicht ausgeliefert; er wird ausgeraubt und von den Behörden schikaniert. Die Ankunft des Hoffnungsträgers in Gestalt des Erzbischofs verschiebt sich immer wieder. 'Bei Adam Bodor schleicht sich das Grauen wie auf Zehenspitzen an', schreibt U. Weinzierl über den aus Siebenbürgen stammenden und später nach Ungarn umgesiedelten Autor. Dasgilt mit Sicherheit auch für diesen Band.

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Der Besuch des Erzbischofs, Ádám Bodor

Idioma
Publicado en
1999
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Título
Der Besuch des Erzbischofs
Idioma
Alemán
Editorial
Ammann
Publicado en
1999
Formato
Tapa dura
Páginas
137
ISBN10
3250600229
ISBN13
9783250600220
Serie
Primera publicación
1999
Título original
Az érsek látogatása
Calificación
3,6 de 5
Descripción
Es ist eine makabre, sehr dicht erzählte Geschichte, die - weit weg - in einem kleinen Gebirgsstädtchen am Rande der Karpaten spielt. Beklemmend das Vorhandensein von Isolde - so heißt das eingezäunte Barackenlager, in dem man ansteckend Kranke und andere unerwünschte Personen unter Aufsicht dahinvegetieren lässt. Dahinter die stinkende Mülldeponie, in der sich schon mal Isolde-Flüchtlinge verstecken. Und dann der verkommene Friedhof, der noch vor dem Besuch des Erzbischofs saniert werden soll, was die Exhumierung aller Gräber voraussetzt. Dem jungen Mann aber, der im Auftrag seines im Gefängnis sitzenden Bruders den gemeinsamen Vater neu bestatten soll, werden die Gebeine nicht ausgeliefert; er wird ausgeraubt und von den Behörden schikaniert. Die Ankunft des Hoffnungsträgers in Gestalt des Erzbischofs verschiebt sich immer wieder. 'Bei Adam Bodor schleicht sich das Grauen wie auf Zehenspitzen an', schreibt U. Weinzierl über den aus Siebenbürgen stammenden und später nach Ungarn umgesiedelten Autor. Dasgilt mit Sicherheit auch für diesen Band.