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Viel Gefallen findet der Rezensent Werner Irro nicht an diesem märchenhaft anmutenden Roman. Die Autorin erzählt die Geschichte der zurückgezogen lebenden Gudrun, die ihre Identität an die Puppensammlerin Hildur verliert. Ihn stört der Gestus "einer Naivität, die man nur schwer gelten lassen kann". Neben der sprachlichen Ebene missfällt ihm auch der etwas unzeitgemäße, in den 70er Jahren verhafte Ansatz der Autorin, "konventionelle Muster von Frauenporträts traumwandelnd zu unterlaufen", obwohl er ihren Umgang mit diesen Verschiebungen als "virtuos" bezeichnet. Trotzdem empfindet er das Ergebnis als misslungen, auch werden die beiden Hauptfiguren nach Irros Auffassung nicht gut ausgemalt. All das zusammen erzeuge eine "durch und durch hölzerne Handlungskette", die auch durch einen "ironischen Schlenker" am Schluss nicht wirklich stimmig werde.
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Ein schlechter Verlierer, Hugo Hamilton
- Idioma
- Publicado en
- 2001,
- Estado del libro
- Bueno
- Precio
- 1,99 €
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- Título
- Ein schlechter Verlierer
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Hugo Hamilton
- Editorial
- Steidl
- Publicado en
- 2001
- ISBN10
- 3882437359
- ISBN13
- 9783882437355
- Serie
- Etiquetas
- Ficción, Amor, Historias de vida, Misterioso, Deseo, Felicidad, Realismo mágico, Sueños, Identidad, Lucha por el poder, Libertad, Almas, Islandia, Mágico, encantado, Amenaza, Reikiavik
- Título original
- Sad bastard
- Calificación
- 3 de 5
- Descripción
- Viel Gefallen findet der Rezensent Werner Irro nicht an diesem märchenhaft anmutenden Roman. Die Autorin erzählt die Geschichte der zurückgezogen lebenden Gudrun, die ihre Identität an die Puppensammlerin Hildur verliert. Ihn stört der Gestus "einer Naivität, die man nur schwer gelten lassen kann". Neben der sprachlichen Ebene missfällt ihm auch der etwas unzeitgemäße, in den 70er Jahren verhafte Ansatz der Autorin, "konventionelle Muster von Frauenporträts traumwandelnd zu unterlaufen", obwohl er ihren Umgang mit diesen Verschiebungen als "virtuos" bezeichnet. Trotzdem empfindet er das Ergebnis als misslungen, auch werden die beiden Hauptfiguren nach Irros Auffassung nicht gut ausgemalt. All das zusammen erzeuge eine "durch und durch hölzerne Handlungskette", die auch durch einen "ironischen Schlenker" am Schluss nicht wirklich stimmig werde.


