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Tage zuviel

Roman aus dem Libanon

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  • 188 páginas
  • 7 horas de lectura

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'Tage zuviel' ist der vielfach unterbrochene Gedankenfaden eines 94jährigen Mannes, der Blick auf ein vergehendes Leben. Ein Leben, aus dem er sich am Ende sozusagen als Wickelkind verabschiedet. Ein Patriarch fällt, ein Autokrat muss feststellen, dass er dahingeht. Doch er geht nicht kampflos. Er rebelliert: gegen die Tücken des Alters, die Schwächen des Körpers, die Launen des Gedächtnisses, die Gleichgültigkeit seiner Kinder und die Bosheiten seiner Enkel. Und er rächt sich, solange er noch dazu imstande ist, indem er 'Überlebensstrategien' entwickelt, die Umgebung tyrannisiert und die Familienmitglieder gegeneinander ausspielt. Alt werden ist schwierig. Sehr alt werden noch schwieriger. Ab einem bestimmten Alter hat man sich selbst überlebt, sowohl in den eigenen wie auch in den Augen der anderen. Und je mehr die eigenen Körperkräfte und -funktionen nachlassen, desto mehr wächst die Abhängigkeit von anderen, verringert sich die Möglichkeit, Druck oder Herrschaft auszuüben, und wächst schliesslich das Gefühl der Hilflosigkeit, dann der Erniedrigung.

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Tage zuviel, Ḥasan Dāwūd

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa dura)
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Título
Tage zuviel
Subtítulo
Roman aus dem Libanon
Idioma
Alemán
Editorial
Lenos-Verl.
Publicado en
2002
Formato
Tapa dura
Páginas
188
ISBN10
3857873299
ISBN13
9783857873294
Serie
Etiquetas
Líbano
Título original
Ayyām zāʾida
Descripción
'Tage zuviel' ist der vielfach unterbrochene Gedankenfaden eines 94jährigen Mannes, der Blick auf ein vergehendes Leben. Ein Leben, aus dem er sich am Ende sozusagen als Wickelkind verabschiedet. Ein Patriarch fällt, ein Autokrat muss feststellen, dass er dahingeht. Doch er geht nicht kampflos. Er rebelliert: gegen die Tücken des Alters, die Schwächen des Körpers, die Launen des Gedächtnisses, die Gleichgültigkeit seiner Kinder und die Bosheiten seiner Enkel. Und er rächt sich, solange er noch dazu imstande ist, indem er 'Überlebensstrategien' entwickelt, die Umgebung tyrannisiert und die Familienmitglieder gegeneinander ausspielt. Alt werden ist schwierig. Sehr alt werden noch schwieriger. Ab einem bestimmten Alter hat man sich selbst überlebt, sowohl in den eigenen wie auch in den Augen der anderen. Und je mehr die eigenen Körperkräfte und -funktionen nachlassen, desto mehr wächst die Abhängigkeit von anderen, verringert sich die Möglichkeit, Druck oder Herrschaft auszuüben, und wächst schliesslich das Gefühl der Hilflosigkeit, dann der Erniedrigung.