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Kaiser Julian "Apostata" und die philosophische Reaktion gegen das Christentum

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Kaiser Julian II., der sogenannte Apostat (Abtrünnige), versuchte während seiner kurzen Regierungszeit im 4. Jahrhundert, das Christentum philosophisch zu bekämpfen und eine am überkommenen Götterglauben orientierte neuplatonische Doktrin als Gegenprogramm aufzustellen. Der Band vereint Untersuchungen namhafter Historiker, Altphilologen und Philosophiehistoriker zu Julians Denken, seinen Absichten und seinem letztlichen Scheitern. Schwerpunkte der Einzelstudien liegen auf Fragen zum allgemeinen Verhältnis von Platonismus und Christentum, zu Julians Persönlichkeit und philosophischem Programm sowie zu einzelnen Schriften, in denen der Kaiser seine Standpunkte und seine Kritik am christlichen Denken ausführt. Es ergibt sich ein differenziertes und geschichtsphilosophisch herausforderndes Bild von Julians Selbstdefinition, Sendungsbewusstsein und literarischer Eigendarstellung, seiner Religionspolitik und Kulturkritik sowie zu den Zeitumständen und epochedefinierenden Spannungsverhältnissen zwischen den vorherrschenden doktrinalen Grundanschauungen in Julians Jahrhundert.

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Kaiser Julian "Apostata" und die philosophische Reaktion gegen das Christentum, Christian Schäfer

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa dura)
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Título
Kaiser Julian "Apostata" und die philosophische Reaktion gegen das Christentum
Idioma
Alemán
Editorial
de Gruyter
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
266
ISBN10
3110205416
ISBN13
9783110205411
Serie
Calificación
1 de 5
Descripción
Kaiser Julian II., der sogenannte Apostat (Abtrünnige), versuchte während seiner kurzen Regierungszeit im 4. Jahrhundert, das Christentum philosophisch zu bekämpfen und eine am überkommenen Götterglauben orientierte neuplatonische Doktrin als Gegenprogramm aufzustellen. Der Band vereint Untersuchungen namhafter Historiker, Altphilologen und Philosophiehistoriker zu Julians Denken, seinen Absichten und seinem letztlichen Scheitern. Schwerpunkte der Einzelstudien liegen auf Fragen zum allgemeinen Verhältnis von Platonismus und Christentum, zu Julians Persönlichkeit und philosophischem Programm sowie zu einzelnen Schriften, in denen der Kaiser seine Standpunkte und seine Kritik am christlichen Denken ausführt. Es ergibt sich ein differenziertes und geschichtsphilosophisch herausforderndes Bild von Julians Selbstdefinition, Sendungsbewusstsein und literarischer Eigendarstellung, seiner Religionspolitik und Kulturkritik sowie zu den Zeitumständen und epochedefinierenden Spannungsverhältnissen zwischen den vorherrschenden doktrinalen Grundanschauungen in Julians Jahrhundert.