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Wittenberg 1517-1522

Diskussions-, Aktionsgemeinschaft und Stadtreformation

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Ulrich Bubenheimer rekonstruiert die dramatischen Vorgänge der frühen Wittenberger Reformation auf breiter Quellenbasis und unter Nutzung z. T. bisher unbekannter Quellen. Dabei arbeitet er heraus, dass die vielfältigen Interaktionsprozesse zwischen den führenden Wittenberger Theologen, den Institutionen der Stadt, des Allerheiligenstiftes und der Universität in der Kernphase 1521/22 keineswegs chaotisch vonstattengingen, wie es eine an den Urteilen Luthers orientierte Historiographie, die von „Aufruhr“, „Unruhe“ und „Chaos“ sprach, voraussetzte. Bubenheimer kann plausibel machen, dass es berechtigt ist, die sogenannte „Wittenberger Bewegung“ als „Wittenberger Stadtreformation“ zu rekonstruieren. Dabei zeigt sich, dass die in den Personen Luthers, Karlstadts und Müntzers repräsentierten Reformationstypen - der landesherrliche, der gemeindereformatorisch-pazifistische und der kommunalistisch-militante - in nuce bereits in den Diskussionen und Aktionen der Jahre 1521/22 angelegt waren.

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Wittenberg 1517-1522, Ulrich Bubenheimer

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Publicado en
2023
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Título
Wittenberg 1517-1522
Subtítulo
Diskussions-, Aktionsgemeinschaft und Stadtreformation
Idioma
Alemán
Editorial
Mohr Siebeck
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
ISBN10
3161619811
ISBN13
9783161619816
Serie
Descripción
Ulrich Bubenheimer rekonstruiert die dramatischen Vorgänge der frühen Wittenberger Reformation auf breiter Quellenbasis und unter Nutzung z. T. bisher unbekannter Quellen. Dabei arbeitet er heraus, dass die vielfältigen Interaktionsprozesse zwischen den führenden Wittenberger Theologen, den Institutionen der Stadt, des Allerheiligenstiftes und der Universität in der Kernphase 1521/22 keineswegs chaotisch vonstattengingen, wie es eine an den Urteilen Luthers orientierte Historiographie, die von „Aufruhr“, „Unruhe“ und „Chaos“ sprach, voraussetzte. Bubenheimer kann plausibel machen, dass es berechtigt ist, die sogenannte „Wittenberger Bewegung“ als „Wittenberger Stadtreformation“ zu rekonstruieren. Dabei zeigt sich, dass die in den Personen Luthers, Karlstadts und Müntzers repräsentierten Reformationstypen - der landesherrliche, der gemeindereformatorisch-pazifistische und der kommunalistisch-militante - in nuce bereits in den Diskussionen und Aktionen der Jahre 1521/22 angelegt waren.