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Der Tag, an dem die Götter starben

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  • 289 páginas
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Mein lieber Walter, ich habe gerade Dein Manuskript gelesen und bin sowohl begeistert als auch betroffen. Denkst Du ernsthaft daran, Deine Erlebnisse zu veröffentlichen? Eigentlich wäre das Anlass zu hemmungsloser Heiterkeit, denn niemand wird Dir diese Geschichte abnehmen! Zum Glück wird man uns auslachen, aber sind wir das nicht schon gewohnt? Die wenigen, die verstehen und denken, könnten mir jedoch Sorgen bereiten – muss ich befürchten, bei meinen Reisen ständig Spione auf den Fersen zu haben? Mein Vorschlag: Verwende das Manuskript nur für den Hausgebrauch und lass es unter Freunden zirkulieren. Wenn Du tatsächlich glaubst, ein Verleger könnte Interesse haben, ändere die wichtigen Daten. Mach aus mir jemand anderen, aus Sacsayhuaman die Wüste Gobi und aus unserem Freund, Professor +++, einen „Vandenbergen“ – ein guter Name, der immer funktioniert! Und vor allem: Vertusche den Standort der Station! Versetze sie nach Arabien oder in den hohen Norden. Stell Dir vor, unsere verrückte Welt organisiert Expeditionen und Wallfahrten nach Sacsayhuaman oder die Militärs wollen an die Zeitmaschine – das wäre nicht auszudenken! Eines Tages könnte ich tatsächlich flüchten müssen: in die Zeit. Verschone mich! Ich habe noch einiges auf dem Programm, bevor ich mich abmelde. Tschau! In alter Treue, Dein Erich.

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Der Tag, an dem die Götter starben, Walter Ernsting

Idioma
Publicado en
1997
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(Tapa blanda)
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4,0
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Idioma
Alemán
Publicado en
1997
Formato
Tapa blanda
Páginas
289
ISBN10
3612273051
ISBN13
9783612273055
Serie
Recogida
ETB
Calificación
4 de 5
Descripción
Mein lieber Walter, ich habe gerade Dein Manuskript gelesen und bin sowohl begeistert als auch betroffen. Denkst Du ernsthaft daran, Deine Erlebnisse zu veröffentlichen? Eigentlich wäre das Anlass zu hemmungsloser Heiterkeit, denn niemand wird Dir diese Geschichte abnehmen! Zum Glück wird man uns auslachen, aber sind wir das nicht schon gewohnt? Die wenigen, die verstehen und denken, könnten mir jedoch Sorgen bereiten – muss ich befürchten, bei meinen Reisen ständig Spione auf den Fersen zu haben? Mein Vorschlag: Verwende das Manuskript nur für den Hausgebrauch und lass es unter Freunden zirkulieren. Wenn Du tatsächlich glaubst, ein Verleger könnte Interesse haben, ändere die wichtigen Daten. Mach aus mir jemand anderen, aus Sacsayhuaman die Wüste Gobi und aus unserem Freund, Professor +++, einen „Vandenbergen“ – ein guter Name, der immer funktioniert! Und vor allem: Vertusche den Standort der Station! Versetze sie nach Arabien oder in den hohen Norden. Stell Dir vor, unsere verrückte Welt organisiert Expeditionen und Wallfahrten nach Sacsayhuaman oder die Militärs wollen an die Zeitmaschine – das wäre nicht auszudenken! Eines Tages könnte ich tatsächlich flüchten müssen: in die Zeit. Verschone mich! Ich habe noch einiges auf dem Programm, bevor ich mich abmelde. Tschau! In alter Treue, Dein Erich.