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Immanuel Kant

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Die Lebensgeschichte Immanuel Kants (Königsberg 1724 – 1804) widerlegt das Vorurteil, dass der große Kritiker der Metaphysik kein Leben und keine Geschichte hatte. Anlässlich des Bicentennariums 2004 wird eine neue Biographie veröffentlicht, die Kants philosophisches Erkenntnisdrama im Kontext der Kulturgeschichte Königsbergs neu interpretiert. Dies wird durch umfangreiche neue Archivfunde aus dem letzten Jahrzehnt zur Universität Königsberg ermöglicht. Die Biographie bietet drei wesentliche Erkenntnisse: Erstens erhält man neue Einsichten in Kants alltägliches bürgerliches und akademisches Leben als Hochschullehrer, einschließlich seiner Rollen als Prüfer, Zensor, Dekan und Rektor. Zweitens wird das Wissen über die Struktur der Universität im protestantischen Deutschland erweitert, insbesondere hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Verwaltung und der Selbstverwaltung der Lehrkräfte. Drittens eröffnet die Biographie neue Perspektiven auf Kants philosophische Passion, die ihn sowohl als Zerstörer als auch als Begründer des Denkens zeigt. Dabei wird eine prägende 'romanische' Leichtigkeit Kants, seine essayistische und ironische Kompetenz, hervorgehoben. Diese Biographie macht Goethes Diktum über Kant nachvollziehbar: Sein Denken hat tief in die deutsche Kultur eingedrungen und wirkt auch auf Menschen, die ihn nicht direkt gelesen haben.

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Immanuel Kant, Steffen Dietzsch

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Publicado en
2003
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Idioma
Alemán
Editorial
Reclam
Publicado en
2003
Formato
Tapa dura
Páginas
368
ISBN10
3379008060
ISBN13
9783379008068
Serie
Título original
Immanuel Kant
Calificación
2 de 5
Descripción
Die Lebensgeschichte Immanuel Kants (Königsberg 1724 – 1804) widerlegt das Vorurteil, dass der große Kritiker der Metaphysik kein Leben und keine Geschichte hatte. Anlässlich des Bicentennariums 2004 wird eine neue Biographie veröffentlicht, die Kants philosophisches Erkenntnisdrama im Kontext der Kulturgeschichte Königsbergs neu interpretiert. Dies wird durch umfangreiche neue Archivfunde aus dem letzten Jahrzehnt zur Universität Königsberg ermöglicht. Die Biographie bietet drei wesentliche Erkenntnisse: Erstens erhält man neue Einsichten in Kants alltägliches bürgerliches und akademisches Leben als Hochschullehrer, einschließlich seiner Rollen als Prüfer, Zensor, Dekan und Rektor. Zweitens wird das Wissen über die Struktur der Universität im protestantischen Deutschland erweitert, insbesondere hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Verwaltung und der Selbstverwaltung der Lehrkräfte. Drittens eröffnet die Biographie neue Perspektiven auf Kants philosophische Passion, die ihn sowohl als Zerstörer als auch als Begründer des Denkens zeigt. Dabei wird eine prägende 'romanische' Leichtigkeit Kants, seine essayistische und ironische Kompetenz, hervorgehoben. Diese Biographie macht Goethes Diktum über Kant nachvollziehbar: Sein Denken hat tief in die deutsche Kultur eingedrungen und wirkt auch auf Menschen, die ihn nicht direkt gelesen haben.