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Marcel. Das Schloß meiner Mutter

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  • 136 páginas
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Das schönste Buch über kindliche Freundschaft: an einem Morgen beim Jagen in den Hügeln trifft Marcel den kleinen Bauern Lili des Bellons. Seine Ferien und sein ganzes Leben werden davon erleuchtet. Ein Jahr nach „Die Herrlichkeit meines Vaters“ dachte Marcel Pagnol, seine Kindheitserinnerungen mit diesem „Das Schloss meiner Mutter“ abzuschließen, dem zweiten Teil dessen, was er als Diptychon betrachtete, das mit der berühmten Szene des furchtbaren Wächters endet, der die schüchterne Augustine erschreckt. Der kleine Marcel, nach der familiären Zärtlichkeit, entdeckt die Freundschaft mit dem wunderbaren Lili, ohne Zweifel die liebenswerteste seiner Figuren. Das Buch endet mit einem melancholischen Epilog, einer ergreifenden Elegie an die vergangene Zeit. Pagnol lässt die Saiten einer Schwere erklingen, an die er seine Leser selten gewöhnt hat. „Hey! Freund!“ Ich sah einen Jungen in meinem Alter, der mich ernst ansah. „Man darf die Fallen der anderen nicht anfassen“, sagte er. „Eine Falle ist heilig!“ – „Ich wollte sie nicht nehmen“, sagte ich. „Ich wollte den Vogel sehen.“ Er kam näher: es war ein kleiner Bauer. Er war braun, mit einem feinen provenzalischen Gesicht, schwarzen Augen und langen Wimpern wie ein Mädchen.

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Marcel. Das Schloß meiner Mutter, Marcel Pagnol

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1991
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