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DIE WA(H)RE KUNST

Deutsche Kultur im Sog sozioökonomischer Wandlungsprozesse

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  • 240 páginas
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Als eine der Formen des kulturellen Überbaus war Kunst - ob als ideologisches Bekenntnis, Machtinstrument oder kommerziell gehandelte Ware - stets auf das Engste mit den sozioökonomischen Wandlungsprozessen der jeweils herrschenden Gesellschaftsverhältnisse verbunden. Wie eng diese Abhängigkeit im Bereich der deutschen Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart war, versucht dieses Buch in abrissartiger Verknappung so nachdrücklich wie nur möglich herauszustellen. Dabei wird der Hauptakzent auf die historisch vorgegebenen Marktbedingungen gelegt, die nach frühbürgerlichen Emanzipationsbestrebungen schließlich im Zuge der industriellen Revolution zu jenem kulturellen Supermarkt geführt haben, der sich trotz der weiter bestehenden Spaltung in eine elitäre E-Kultur und eine unterhaltsame U-Kultur als "demokratisch" ausgibt, statt eine allgemeingültige A-Kultur anzustreben.

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DIE WA(H)RE KUNST, Jost Hermand

Idioma
Publicado en
2022
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(Tapa dura)
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Título
DIE WA(H)RE KUNST
Subtítulo
Deutsche Kultur im Sog sozioökonomischer Wandlungsprozesse
Idioma
Alemán
Publicado en
2022
Formato
Tapa dura
Páginas
240
ISBN10
3412524220
ISBN13
9783412524227
Serie
Descripción
Als eine der Formen des kulturellen Überbaus war Kunst - ob als ideologisches Bekenntnis, Machtinstrument oder kommerziell gehandelte Ware - stets auf das Engste mit den sozioökonomischen Wandlungsprozessen der jeweils herrschenden Gesellschaftsverhältnisse verbunden. Wie eng diese Abhängigkeit im Bereich der deutschen Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart war, versucht dieses Buch in abrissartiger Verknappung so nachdrücklich wie nur möglich herauszustellen. Dabei wird der Hauptakzent auf die historisch vorgegebenen Marktbedingungen gelegt, die nach frühbürgerlichen Emanzipationsbestrebungen schließlich im Zuge der industriellen Revolution zu jenem kulturellen Supermarkt geführt haben, der sich trotz der weiter bestehenden Spaltung in eine elitäre E-Kultur und eine unterhaltsame U-Kultur als "demokratisch" ausgibt, statt eine allgemeingültige A-Kultur anzustreben.