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Femizid

Der Frauenkörper als Territorium des Krieges

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In diesem Band bleiben die ursprünglichen Formulierungen der Autorin zu Geschlecht und Gewalt bestehen: 1) der Ausdruck "sexuelle Gewalt" ist irreführend, denn obwohl die Aggression durch sexuelle Mittel ausgeübt wird, liegt ihr Ziel nicht im sexuellen Bereich, sondern im Bereich der Macht; 2) es handelt sich nicht um Aggressionen, die aus dem libidinösen Trieb hervorgehen, der in den Wunsch nach sexueller Befriedigung übersetzt wird, sondern die Libido richtet sich auf die Macht und ein Mandat von männlichen Gleichgesinnten, das einen Beweis der Zugehörigkeit zur Gruppe verlangt; 3) was die Zugehörigkeit zur Gruppe bestätigt, ist ein Tribut, der durch Erpressung von der weiblichen zur männlichen Position fließt und sie als Ergebnis dieses Prozesses konstruiert; 4) die hierarchisch angeordnete funktionale Struktur, die das Mandat der Männlichkeit hervorbringt, ist analog zur mafiösen Ordnung; 5) durch diese Art von Gewalt wird Macht auf eine grausame Weise öffentlich ausgedrückt, zur Schau gestellt und gefestigt, wodurch sie eine Art von expressiver und nicht instrumenteller Gewalt darstellt.

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Femizid, Rita Laura Segato

Idioma
Publicado en
2022
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(Tapa blanda)
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Título
Femizid
Subtítulo
Der Frauenkörper als Territorium des Krieges
Idioma
Alemán
Editorial
Unrast Verlag
Publicado en
2022
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3897713381
ISBN13
9783897713383
Serie
Calificación
3,85 de 5
Descripción
In diesem Band bleiben die ursprünglichen Formulierungen der Autorin zu Geschlecht und Gewalt bestehen: 1) der Ausdruck "sexuelle Gewalt" ist irreführend, denn obwohl die Aggression durch sexuelle Mittel ausgeübt wird, liegt ihr Ziel nicht im sexuellen Bereich, sondern im Bereich der Macht; 2) es handelt sich nicht um Aggressionen, die aus dem libidinösen Trieb hervorgehen, der in den Wunsch nach sexueller Befriedigung übersetzt wird, sondern die Libido richtet sich auf die Macht und ein Mandat von männlichen Gleichgesinnten, das einen Beweis der Zugehörigkeit zur Gruppe verlangt; 3) was die Zugehörigkeit zur Gruppe bestätigt, ist ein Tribut, der durch Erpressung von der weiblichen zur männlichen Position fließt und sie als Ergebnis dieses Prozesses konstruiert; 4) die hierarchisch angeordnete funktionale Struktur, die das Mandat der Männlichkeit hervorbringt, ist analog zur mafiösen Ordnung; 5) durch diese Art von Gewalt wird Macht auf eine grausame Weise öffentlich ausgedrückt, zur Schau gestellt und gefestigt, wodurch sie eine Art von expressiver und nicht instrumenteller Gewalt darstellt.