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Körper und Medium im Spiegel Sozialer Netzwerke

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  • 333 páginas
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Die Dissertation untersucht das Spannungsverhältnis von Körper und Medium, insbesondere im Kontext von Web 2.0 und sozialen Medien, wo der Körper des Nutzers sowohl im physischen Raum als auch auf dem Bildschirm eine zentrale Rolle spielt. Die Grundannahme ist, dass jeder Mensch einen Körper hat, der alle bewussten Wahrnehmungen medial vermittelt und dass jedes Medium auf diesen Körper abzielt. Ziel ist es, die Wesensähnlichkeit von Körper und Medium zu beschreiben und Medialität aus einer leibkörperlichen Perspektive zu denken. Dazu wird eine Dreiteilung in Offline-, Online- und Onlife-Körper vorgenommen. Diese Analyse zeigt, dass die ursprünglich klar getrennten Bereiche von Körper und Medium zunehmend verschmelzen, was zur Entstehung von Postkörpern und Postmedien führt. Der menschliche Körper fungiert dabei als zentraler Operator für formgebende und mediale Prozesse. Die Arbeit plädiert zudem für eine größere Offenheit gegenüber der Grenze zwischen Offline und Online sowie für die essentielle Bedeutung des Körpers. Sie fordert eine (psycho)somatische Medientheorie, deren gesellschaftliche Auswirkungen es zu erforschen gilt.

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Körper und Medium im Spiegel Sozialer Netzwerke, Franziska Wotzinger

Idioma
Publicado en
2020
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(Tapa blanda)
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Título
Körper und Medium im Spiegel Sozialer Netzwerke
Idioma
Alemán
Publicado en
2020
Formato
Tapa blanda
Páginas
333
ISBN10
386309719X
ISBN13
9783863097196
Serie
Descripción
Die Dissertation untersucht das Spannungsverhältnis von Körper und Medium, insbesondere im Kontext von Web 2.0 und sozialen Medien, wo der Körper des Nutzers sowohl im physischen Raum als auch auf dem Bildschirm eine zentrale Rolle spielt. Die Grundannahme ist, dass jeder Mensch einen Körper hat, der alle bewussten Wahrnehmungen medial vermittelt und dass jedes Medium auf diesen Körper abzielt. Ziel ist es, die Wesensähnlichkeit von Körper und Medium zu beschreiben und Medialität aus einer leibkörperlichen Perspektive zu denken. Dazu wird eine Dreiteilung in Offline-, Online- und Onlife-Körper vorgenommen. Diese Analyse zeigt, dass die ursprünglich klar getrennten Bereiche von Körper und Medium zunehmend verschmelzen, was zur Entstehung von Postkörpern und Postmedien führt. Der menschliche Körper fungiert dabei als zentraler Operator für formgebende und mediale Prozesse. Die Arbeit plädiert zudem für eine größere Offenheit gegenüber der Grenze zwischen Offline und Online sowie für die essentielle Bedeutung des Körpers. Sie fordert eine (psycho)somatische Medientheorie, deren gesellschaftliche Auswirkungen es zu erforschen gilt.