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Über das Gebet

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Kleine Buch von Sophrony (Sakharov), Schüler des hl. Siluan von Athos, in dem er seine Erfahrungen im Gebet teilt. In dem Buch „Über das Gebet“ erzählt er von den Erlebnissen, die ihm in den Stunden des Gebets vor Gott zuteilwurden, von den „Antworten“, die er von oben erhielt und die sein Leben, sein Verständnis von Gott und der umgebenden Welt veränderten. Eines Nachts betete er als junger Mann mit Tränen um die Unterdrückten und Leidenden, bis ihm der Gedanke kam: „Wenn ich so mit aller Kraft meines Herzens mit der Menschheit mitleide, wie kann ich dann Gott verstehen, der gleichgültig auf das Leiden vieler Millionen von Geschöpfen schaut, die Er selbst erschaffen hat?“ Dann wandte er sich mit der verzweifelten Frage „Wo bist Du?“ an Gott und hörte sofort im Herzen die Worte: „Hast du dich nicht für sie gekreuzigt?“ Diese Worte Christi, die im Herzen des Vaters Sophrony ausgesprochen wurden, erschütterten ihn: Er verstand, dass nur Gott das Leiden der Menschen im absoluten und bedingungslosen Sinne auf sich genommen hat, denn er wurde Mensch, litt und starb für die Menschen. „Die kurze Antwort Gottes enthält gewöhnlich das Wesen der Sache“, sagt Vater Sophrony. „Das Wort Gottes bringt in die Seele ein neues, besonderes Gefühl des Seins; das Herz erlebt einen Anstieg lichtbringenden Lebens; der Verstand begreift plötzlich zuvor verborgene Bedeutungen.“

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Über das Gebet, Sakharov Sophrony

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Publicado en
2012
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Título
Über das Gebet
Idioma
Alemán
Editorial
Paulus Verlag
Publicado en
2012
Formato
Tapa dura
Páginas
151
ISBN10
3722808286
ISBN13
9783722808284
Serie
Calificación
5 de 5
Descripción
Kleine Buch von Sophrony (Sakharov), Schüler des hl. Siluan von Athos, in dem er seine Erfahrungen im Gebet teilt. In dem Buch „Über das Gebet“ erzählt er von den Erlebnissen, die ihm in den Stunden des Gebets vor Gott zuteilwurden, von den „Antworten“, die er von oben erhielt und die sein Leben, sein Verständnis von Gott und der umgebenden Welt veränderten. Eines Nachts betete er als junger Mann mit Tränen um die Unterdrückten und Leidenden, bis ihm der Gedanke kam: „Wenn ich so mit aller Kraft meines Herzens mit der Menschheit mitleide, wie kann ich dann Gott verstehen, der gleichgültig auf das Leiden vieler Millionen von Geschöpfen schaut, die Er selbst erschaffen hat?“ Dann wandte er sich mit der verzweifelten Frage „Wo bist Du?“ an Gott und hörte sofort im Herzen die Worte: „Hast du dich nicht für sie gekreuzigt?“ Diese Worte Christi, die im Herzen des Vaters Sophrony ausgesprochen wurden, erschütterten ihn: Er verstand, dass nur Gott das Leiden der Menschen im absoluten und bedingungslosen Sinne auf sich genommen hat, denn er wurde Mensch, litt und starb für die Menschen. „Die kurze Antwort Gottes enthält gewöhnlich das Wesen der Sache“, sagt Vater Sophrony. „Das Wort Gottes bringt in die Seele ein neues, besonderes Gefühl des Seins; das Herz erlebt einen Anstieg lichtbringenden Lebens; der Verstand begreift plötzlich zuvor verborgene Bedeutungen.“