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Die Hexenverfolgung am Beispiel der Stadt Lemgo: Volkstümliche Vorstellungen und historische Rekonstruktion

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte an der Universität Vechta. Gerhard Schormann beschreibt die Hexenverfolgung als die größte Massentötung in Deutschland nach der Judenverfolgung, die nicht kriegsbedingt war. Bis heute gibt es keine klare Erklärung für dieses Phänomen, das sowohl historisch-wissenschaftliche als auch populäre Interessen weckt. Die Vielzahl an Publikationen, sowohl wissenschaftlichen als auch pseudo-wissenschaftlichen, zeigt das große Interesse an den Hexenverfolgungen. Dieses Interesse kann jedoch die Vermittlung des Themas erschweren und populäre Vorstellungen verfestigen. Für Laien ist es oft schwierig, relevante von subkultureller Literatur zu unterscheiden, insbesondere angesichts der überholten Werke, die aufgrund kommerzieller Interessen immer wieder neu aufgelegt werden. Pseudo-wissenschaftliche Werke erzielen beträchtliche Markterfolge und führen zu Verwirrung. Das Genre des "Historischen Romans" ist besonders irreführend, da es häufig populäre Interessen bedient und wenig mit den tatsächlichen Geschehnissen zu tun hat. Im Gegensatz dazu ist das Thema "Hexenverfolgung" an deutschen Universitäten nicht intensiv erforscht, was dazu führt, dass es in Hand- und Schulbüchern kaum behandelt wird.

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Die Hexenverfolgung am Beispiel der Stadt Lemgo: Volkstümliche Vorstellungen und historische Rekonstruktion, Janina Schnormeier

Idioma
Publicado en
2011
Encuadernación
(Tapa blanda)
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Título
Die Hexenverfolgung am Beispiel der Stadt Lemgo: Volkstümliche Vorstellungen und historische Rekonstruktion
Idioma
Alemán
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3640871839
ISBN13
9783640871834
Serie
Descripción
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte an der Universität Vechta. Gerhard Schormann beschreibt die Hexenverfolgung als die größte Massentötung in Deutschland nach der Judenverfolgung, die nicht kriegsbedingt war. Bis heute gibt es keine klare Erklärung für dieses Phänomen, das sowohl historisch-wissenschaftliche als auch populäre Interessen weckt. Die Vielzahl an Publikationen, sowohl wissenschaftlichen als auch pseudo-wissenschaftlichen, zeigt das große Interesse an den Hexenverfolgungen. Dieses Interesse kann jedoch die Vermittlung des Themas erschweren und populäre Vorstellungen verfestigen. Für Laien ist es oft schwierig, relevante von subkultureller Literatur zu unterscheiden, insbesondere angesichts der überholten Werke, die aufgrund kommerzieller Interessen immer wieder neu aufgelegt werden. Pseudo-wissenschaftliche Werke erzielen beträchtliche Markterfolge und führen zu Verwirrung. Das Genre des "Historischen Romans" ist besonders irreführend, da es häufig populäre Interessen bedient und wenig mit den tatsächlichen Geschehnissen zu tun hat. Im Gegensatz dazu ist das Thema "Hexenverfolgung" an deutschen Universitäten nicht intensiv erforscht, was dazu führt, dass es in Hand- und Schulbüchern kaum behandelt wird.