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Mont Cinére

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In der von erloschenen Asche getragenen Haus Mont-Cinère wird die junge Emily in der Kälte erzogen. Ihre Mutter, aus Angst, zu kurz zu kommen, spart an allem in dem großen Anwesen, das einst prächtig gewesen sein muss. Die Kamine bieten nur schwache Feuer aus Reisig, und die Gefühle spiegeln die Räume wider, die die Leidenschaft, aus allem Geld zu machen, allmählich leer macht. Und das Leben verläuft. Die Mutter hortet, um ein totes Vermögen auf der Bank anzusammeln; die Großmutter, auf den ersten Blick verschwenderisch, aber mit dem Wohl anderer, hat die Geizigkeit des Herzens und bezieht alles auf sich selbst. Diese Gier nach materiellem Besitz verwandelt ihre Gäste in Besessene. Der Geiz wird ansteckend wie eine beschämende Krankheit. Die Liebe zählt nur zu dem, was etwas einbringen kann. So wird Emily, die schließlich die Herrin von Mont-Cinère wird, aus Angst, das Haus zu verlieren, es den Flammen übergeben. Ihre Rache wird die Farben des abwesenden Feuers annehmen, von dem sie in ihrer Kindheit geträumt hat.

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Mont Cinére, Julien Green

Idioma
Publicado en
1984
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(Tapa dura)
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Título
Mont Cinére
Idioma
Alemán
Publicado en
1984
Formato
Tapa dura
Serie
Calificación
3,5 de 5
Descripción
In der von erloschenen Asche getragenen Haus Mont-Cinère wird die junge Emily in der Kälte erzogen. Ihre Mutter, aus Angst, zu kurz zu kommen, spart an allem in dem großen Anwesen, das einst prächtig gewesen sein muss. Die Kamine bieten nur schwache Feuer aus Reisig, und die Gefühle spiegeln die Räume wider, die die Leidenschaft, aus allem Geld zu machen, allmählich leer macht. Und das Leben verläuft. Die Mutter hortet, um ein totes Vermögen auf der Bank anzusammeln; die Großmutter, auf den ersten Blick verschwenderisch, aber mit dem Wohl anderer, hat die Geizigkeit des Herzens und bezieht alles auf sich selbst. Diese Gier nach materiellem Besitz verwandelt ihre Gäste in Besessene. Der Geiz wird ansteckend wie eine beschämende Krankheit. Die Liebe zählt nur zu dem, was etwas einbringen kann. So wird Emily, die schließlich die Herrin von Mont-Cinère wird, aus Angst, das Haus zu verlieren, es den Flammen übergeben. Ihre Rache wird die Farben des abwesenden Feuers annehmen, von dem sie in ihrer Kindheit geträumt hat.