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Die Debatte über den Umgang mit Sammlungsobjekten aus kolonialen Kontexten hat durch die Kontroversen um die Benin-Bronzen im Humboldt-Forum an Fahrt gewonnen. Diese Diskussion, die bereits unter Fachleuten geführt wurde, erhielt 2018 neue politische Brisanz, als der französische Präsident Macron die Rückgabe an Herkunftsgesellschaften ankündigte und konkrete Schritte prüfte. Die Forderung nach Restitution wirft grundlegende und komplexe Fragen zur Gegenwart der Vergangenheit auf, die ethische, wissenschaftliche, politische, juristische und ästhetische Dimensionen betreffen. Diese Themen sind nicht nur für Kunsthistoriker*innen und Museumsfachleute relevant, sondern auch für Kultur- und Wissenschaftshistoriker*innen, Jurist*innen, Geschichtsdidaktiker*innen und Museumsgäste, die sich mit kolonialen Sammlungen auseinandersetzen. In dem vorliegenden Band wird erstmals versucht, die geschichtskulturellen Dimensionen dieser Debatte zu beleuchten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Rund dreißig deutsche und internationale Autor*innen kommen zu Wort und verdeutlichen die Notwendigkeit, das Erbe des Kolonialismus aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Einfache Antworten gibt es nicht, und gerade in dieser Komplexität liegt die besondere Herausforderung, die es zu meistern gilt.
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Geschichtskultur durch Restitution?, Thomas Sandkühler
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- 2021
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