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Zwei Seiten derselben Medaille

Diskursmarkierung im konzeptuellen Spannungsfeld von Polysemie und Sprachwandel

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  • 208 páginas
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Die Diskursmarkerforschung hat wie viele andere Bereiche der sprachwissenschaftlichen Beschreibung von der Sensibilisierung für Schnittstellen innerhalb der linguistischen Theoriebildung profitiert, vor allem deshalb, weil Polysemie und Sprachwandel miteinander und durch einander erklärt werden. Polysemie lässt sich allgemein als synchroner Niederschlag diachroner Sprachwandelprozesse auffassen und Diskursmarker können so unter Einbezug kognitiver Aspekte als funktionale Gruppe, die aus und in der sprachlichen Interaktion entsteht, erfasst werden. 0Von diesem theoretischen Postulat ausgehend, wird in der vorliegenden Dissertation die polylexikalische Präpositionalphrase ?en principe? anhand von vier diachron und synchron angelegten Korpusuntersuchungen betrachtet. Dabei wird exemplarisch gezeigt, wie diskursmarkierende Phänomene charakterisiert und untersucht werden können, wo Anknüpfungspunkte mit etablierten Konzepten der sprachwissenschaftlichen Beschreibung auszumachen sind und welche Herausforderung in der Verallgemeinerung empirischer Beobachtungen liegt.

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Zwei Seiten derselben Medaille, Julia Morof

Idioma
Publicado en
2021
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(Tapa dura)
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Título
Zwei Seiten derselben Medaille
Subtítulo
Diskursmarkierung im konzeptuellen Spannungsfeld von Polysemie und Sprachwandel
Idioma
Alemán
Publicado en
2021
Formato
Tapa dura
Páginas
208
ISBN10
3825347184
ISBN13
9783825347185
Serie
Descripción
Die Diskursmarkerforschung hat wie viele andere Bereiche der sprachwissenschaftlichen Beschreibung von der Sensibilisierung für Schnittstellen innerhalb der linguistischen Theoriebildung profitiert, vor allem deshalb, weil Polysemie und Sprachwandel miteinander und durch einander erklärt werden. Polysemie lässt sich allgemein als synchroner Niederschlag diachroner Sprachwandelprozesse auffassen und Diskursmarker können so unter Einbezug kognitiver Aspekte als funktionale Gruppe, die aus und in der sprachlichen Interaktion entsteht, erfasst werden. 0Von diesem theoretischen Postulat ausgehend, wird in der vorliegenden Dissertation die polylexikalische Präpositionalphrase ?en principe? anhand von vier diachron und synchron angelegten Korpusuntersuchungen betrachtet. Dabei wird exemplarisch gezeigt, wie diskursmarkierende Phänomene charakterisiert und untersucht werden können, wo Anknüpfungspunkte mit etablierten Konzepten der sprachwissenschaftlichen Beschreibung auszumachen sind und welche Herausforderung in der Verallgemeinerung empirischer Beobachtungen liegt.