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Was passiert, wenn Jugendliche einer städtischen Haupt- oder Mittelschule an einem mehrwöchigen kultur-medienpädagogischen Workshop mit avantgardistischen künstlerischen Ausdrucksformen teilnehmen? Die empirische Studie zeigt, dass ihre Reaktionen von absoluter Ablehnung bis hin zu faszinierten Mitwirkungen reichen können. Dies verdeutlicht, dass solche Vorhaben 'kreative Kollisionen' hervorrufen können, die durch die Begegnung mit dem Fremden zu lustvollen (Differenz-)Erfahrungen führen. Gleichzeitig werden einige Axiome kritisch hinterfragt, die die praktische Arbeit im Bereich der Kulturellen Medienbildung und deren theoretische Grundlagen prägen, insbesondere die Ausrichtung an den 'intrinsischen' Interessen von Jugendlichen, die sozioökonomischen Diskriminierungen ausgesetzt sind, um ihr (vermeintliches) Empowerment zu fördern. Im zweiten Band wird die empirische Studie detailliert vorgestellt, wobei der Fokus auf den Prozessen liegt, die in den untersuchten Workshops beobachtet wurden. Die Reaktionen der SchülerInnen auf die avantgardistischen Projekte werden mit ihren Resonanzen auf Workshops verglichen, die stärker an Populär- und Alltagskultur orientiert waren. Die anschließenden Analysen suchen nach Erklärungen für Analogien und Differenzen aus verschiedenen Perspektiven, was zu einer Weiterentwicklung der im Theorieteil präsentierten Schlussfolgerungen führt.
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Kreative Kollisionen (II), Iwan Pasuchin
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- Publicado en
- 2021
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