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Verwobene Geschichte - verflochtenes Gedächtnis?

Erinnerungen an den Krieg in Guinea-Bissau 1963–1974

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Von 1963 bis 1974 führte die PAIGC einen bewaffneten Kampf gegen die portugiesische Kolonialregierung in Guinea-Bissau. Für die portugiesische Metropole war der Krieg militärisch und politisch katastrophal, was 1974 zum Sturz eines ganzen Regimes und zum Ende des verbliebenen Kolonialreichs führte. Die Nelkenrevolution beendete die Diktatur und führte zu einer politischen Neuausrichtung hin zur Demokratie, wodurch aus einer portugiesischen Provinz der Staat Guinea-Bissau wurde. Für beide Länder stellt der Krieg einen weitreichenden Aspekt ihrer Geschichte dar, der sie historisch miteinander verwebt und gleichzeitig trennt. Dieses Buch untersucht die kollektiven Erinnerungen, die in den beiden Ländern geweckt werden, und die Verbindungen, in denen sie zueinander stehen. Es konzentriert sich auf die Erinnerungspolitiken beider Länder, setzt sie in Beziehung zu den Erzählungen der Betroffenen und lokalisiert die Erinnerungsorte.

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Verwobene Geschichte - verflochtenes Gedächtnis?, Tina Kramer

Idioma
Publicado en
2020
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(Tapa dura)
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Título
Verwobene Geschichte - verflochtenes Gedächtnis?
Subtítulo
Erinnerungen an den Krieg in Guinea-Bissau 1963–1974
Idioma
Alemán
Publicado en
2020
Formato
Tapa dura
ISBN10
3847111299
ISBN13
9783847111290
Serie
Descripción
Von 1963 bis 1974 führte die PAIGC einen bewaffneten Kampf gegen die portugiesische Kolonialregierung in Guinea-Bissau. Für die portugiesische Metropole war der Krieg militärisch und politisch katastrophal, was 1974 zum Sturz eines ganzen Regimes und zum Ende des verbliebenen Kolonialreichs führte. Die Nelkenrevolution beendete die Diktatur und führte zu einer politischen Neuausrichtung hin zur Demokratie, wodurch aus einer portugiesischen Provinz der Staat Guinea-Bissau wurde. Für beide Länder stellt der Krieg einen weitreichenden Aspekt ihrer Geschichte dar, der sie historisch miteinander verwebt und gleichzeitig trennt. Dieses Buch untersucht die kollektiven Erinnerungen, die in den beiden Ländern geweckt werden, und die Verbindungen, in denen sie zueinander stehen. Es konzentriert sich auf die Erinnerungspolitiken beider Länder, setzt sie in Beziehung zu den Erzählungen der Betroffenen und lokalisiert die Erinnerungsorte.