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Blaue Linien Auf Transparenter Haut

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Diese erste Roman von einem japanischen Studenten im Alter von vierundzwanzig Jahren wurde mit dem prestigeträchtigen Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In nur sechs Monaten wurden anderthalb Millionen Exemplare verkauft, und das Buch entfachte leidenschaftliche Diskussionen. Die japanische Kritik sprach von "revolutionärer Sensibilität" und einer "Blickweise wie der Zoom einer Kamera", durch die Gewalt und der brutalste Erotismus eine seltsame Reinheit erlangen. Die Protagonisten dieser Erzählung, überwiegend sehr junge Männer und Frauen, leben in der Nähe einer amerikanischen Basis, konsumieren verschiedene Drogen, besuchen Rockkonzerte und organisieren Orgien für amerikanische Soldaten, alles ohne erkennbare Leidenschaft oder Freude. Mit emblematischer Passivität gleiten sie in die Selbstzerstörung, als Folge ihrer gegenwärtigen Situation und ihrer blockierten Zukunft. Murakamis kalte und antisentimentale Erzählweise destilliert dennoch ein Gefühl von etwas Purem und Unberührtem. Seine Technik, die frei von Tabus und moralischen Verurteilungen ist, nähert sich dem "cinéma-vérité" mit surrealistischen Akzenten.

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Blaue Linien Auf Transparenter Haut, Ryū Murakami

Idioma
Publicado en
1987
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(Tapa blanda)
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3,4
Bueno
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Título
Blaue Linien Auf Transparenter Haut
Idioma
Alemán
Editorial
Rowohlt
Publicado en
1987
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3499121255
ISBN13
9783499121258
Serie
Primera publicación
1976
Título original
Kagirinaku tómei ni čikai burú
Calificación
3,35 de 5
Descripción
Diese erste Roman von einem japanischen Studenten im Alter von vierundzwanzig Jahren wurde mit dem prestigeträchtigen Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In nur sechs Monaten wurden anderthalb Millionen Exemplare verkauft, und das Buch entfachte leidenschaftliche Diskussionen. Die japanische Kritik sprach von "revolutionärer Sensibilität" und einer "Blickweise wie der Zoom einer Kamera", durch die Gewalt und der brutalste Erotismus eine seltsame Reinheit erlangen. Die Protagonisten dieser Erzählung, überwiegend sehr junge Männer und Frauen, leben in der Nähe einer amerikanischen Basis, konsumieren verschiedene Drogen, besuchen Rockkonzerte und organisieren Orgien für amerikanische Soldaten, alles ohne erkennbare Leidenschaft oder Freude. Mit emblematischer Passivität gleiten sie in die Selbstzerstörung, als Folge ihrer gegenwärtigen Situation und ihrer blockierten Zukunft. Murakamis kalte und antisentimentale Erzählweise destilliert dennoch ein Gefühl von etwas Purem und Unberührtem. Seine Technik, die frei von Tabus und moralischen Verurteilungen ist, nähert sich dem "cinéma-vérité" mit surrealistischen Akzenten.