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Freier Fall

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Ich stand auf, gegen die Wand gedrückt, versuchte, nicht zu atmen. Mein Körper hatte viele Haare an Beinen, Bauch, Brust und Kopf, und jeder hatte sein eigenes Leben; jeder erbte hunderttausend Jahre von Abscheu und Angst vor Dingen, die krabbeln oder gleiten. Sammy Mountjoy, ein Künstler, erhebt sich aus der Armut und einer obskuren Herkunft, um seine Bilder in der Tate Gallery zu sehen. In den Strudel des Zweiten Weltkriegs hineingezogen, wird er als Kriegsgefangener genommen, mit Folter bedroht und dann in eine Zelle totaler Dunkelheit gesperrt, um zu warten. Er tritt aus seiner Zelle hervor wie Lazarus aus dem Grab, sieht die Unendlichkeit in einem Sandkorn und die Ewigkeit in einer Stunde. Durch seine Qualen verwandelt, beginnt er zu erkennen, was der Mensch sein kann und was er sich durch seine eigenen Entscheidungen allmählich gemacht hat. Er beschließt, den genauen Punkt zu finden, an dem das angesammelte Gewicht dieser Entscheidungen ihm den freien Willen genommen hat.

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Freier Fall, William Golding

Idioma
Publicado en
1963
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(Tapa blanda)
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3,6
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Idioma
Alemán
Editorial
Fischer
Publicado en
1963
Formato
Tapa blanda
Páginas
229
ISBN10
3596250463
ISBN13
9783596250462
Serie
Título original
Free fall
Calificación
3,6 de 5
Descripción
Ich stand auf, gegen die Wand gedrückt, versuchte, nicht zu atmen. Mein Körper hatte viele Haare an Beinen, Bauch, Brust und Kopf, und jeder hatte sein eigenes Leben; jeder erbte hunderttausend Jahre von Abscheu und Angst vor Dingen, die krabbeln oder gleiten. Sammy Mountjoy, ein Künstler, erhebt sich aus der Armut und einer obskuren Herkunft, um seine Bilder in der Tate Gallery zu sehen. In den Strudel des Zweiten Weltkriegs hineingezogen, wird er als Kriegsgefangener genommen, mit Folter bedroht und dann in eine Zelle totaler Dunkelheit gesperrt, um zu warten. Er tritt aus seiner Zelle hervor wie Lazarus aus dem Grab, sieht die Unendlichkeit in einem Sandkorn und die Ewigkeit in einer Stunde. Durch seine Qualen verwandelt, beginnt er zu erkennen, was der Mensch sein kann und was er sich durch seine eigenen Entscheidungen allmählich gemacht hat. Er beschließt, den genauen Punkt zu finden, an dem das angesammelte Gewicht dieser Entscheidungen ihm den freien Willen genommen hat.