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Der Zögling Tjaž

Roman und Nachschrift

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'Der Zögling Tjaž', 1972 im jugoslawischen Slowenien veröffentlicht, erst 1981 in deutscher Übersetzung in Österreich erschienen, erzählt die Geschichte eines Internatsschülers, der mit der Gabe, Gegenstände aus der Ferne zerkratzen zu können, gegen die Obrigkeit aufsteht, entlassen wird und am ersten Tag in Freiheit Selbstmord begeht. Florjan Lipuš ist Kärntner Slowene und besuchte das Gymnasium im bischöflichen Knabenseminar in Tanzenberg – wie Peter Handke, der mit seiner Übersetzung Roman wie Autor in seinem Geburtsland erst bekanntgemacht hat. Handke schreibt: 'Tjaž ist eine Gestalt, wie es sie in der Romanliteratur noch nicht gegeben hat: kein Schelm, kein Unschuldiger, kein Sich-Entwickelnder, kein Held, kein Opfer, kein Angeklagter, kein Fremder, sondern weniger und mehr als das alles: ein ›kosmisches Geschiebsel‹ – ein ›Geschiebsel‹, aber ›kosmisch‹. Wenn man am Ende des Jahrhunderts die Bücher zählen wird, die in unseren Gegenden entstanden sind, dann wird ›Der Zögling Tjaž‹ dazugehören.' Er erscheint hier, mehr als vierzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung, mit einer aktuellen Nachschrift, in der Lipuš den autobiografischen Kern des Romans noch einmal neu fasst.

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Der Zögling Tjaž, Florjan Lipuš

Idioma
Publicado en
2016
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Subtítulo
Roman und Nachschrift
Idioma
Alemán
Editorial
Jung und Jung
Publicado en
2016
Formato
Tapa dura
ISBN10
3990270095
ISBN13
9783990270097
Serie
Título original
Zmote dijaka Tjaža
Calificación
4 de 5
Descripción
'Der Zögling Tjaž', 1972 im jugoslawischen Slowenien veröffentlicht, erst 1981 in deutscher Übersetzung in Österreich erschienen, erzählt die Geschichte eines Internatsschülers, der mit der Gabe, Gegenstände aus der Ferne zerkratzen zu können, gegen die Obrigkeit aufsteht, entlassen wird und am ersten Tag in Freiheit Selbstmord begeht. Florjan Lipuš ist Kärntner Slowene und besuchte das Gymnasium im bischöflichen Knabenseminar in Tanzenberg – wie Peter Handke, der mit seiner Übersetzung Roman wie Autor in seinem Geburtsland erst bekanntgemacht hat. Handke schreibt: 'Tjaž ist eine Gestalt, wie es sie in der Romanliteratur noch nicht gegeben hat: kein Schelm, kein Unschuldiger, kein Sich-Entwickelnder, kein Held, kein Opfer, kein Angeklagter, kein Fremder, sondern weniger und mehr als das alles: ein ›kosmisches Geschiebsel‹ – ein ›Geschiebsel‹, aber ›kosmisch‹. Wenn man am Ende des Jahrhunderts die Bücher zählen wird, die in unseren Gegenden entstanden sind, dann wird ›Der Zögling Tjaž‹ dazugehören.' Er erscheint hier, mehr als vierzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung, mit einer aktuellen Nachschrift, in der Lipuš den autobiografischen Kern des Romans noch einmal neu fasst.