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Südtirol - Opfer geheimer Parteipolitik

Wie sich die österreichische Politik ein unliebsames Problem vom Hals schaffte

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2017 präsentierte der Verfasser seine Dokumentation „Südtirol – Opfer für das westliche Bündnis“, in der er die Geschichte des „Ausverkaufs“ Südtirols an Italien nach dem Zweiten Weltkrieg durch österreichische Politiker anhand von Geheimdokumenten untersuchte. Deutlich wurde, dass die Beteuerungen der Politiker, insbesondere der Österreichischen Volkspartei, über den Verzicht auf Südtirol und die Rechte der dortigen Bevölkerung oft nur Lippenbekenntnisse waren. In der Fortsetzung „Südtirol – Opfer geheimer Parteipolitik“ beleuchtet der Verfasser die Fortführung dieser Politik in den 1960er Jahren. Diese geschah teilweise durch geheime Absprachen zwischen ÖVP- und Democrazia Cristiana-Politikern, während staatliche Institutionen umgangen wurden. Rom blockierte den Beitritt Österreichs zum gemeinsamen europäischen Markt, was den österreichischen Bundeskanzler Josef Klaus unter Druck setzte. In dieser Situation stimmte die österreichische Bundesregierung einer geheimen Zusammenarbeit mit italienischen Sicherheitsdiensten und gesetzlich nicht gedeckten Maßnahmen gegen exilierte Südtiroler sowie eigene Staatsbürger zu. Diese Vorgänge werden detailliert dokumentiert, wobei der ehemalige Abgeordnete Franz Pahl in seinem Vorwort die Bedeutung des entlarvenden Originalmaterials hervorhebt.

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Südtirol - Opfer geheimer Parteipolitik, Helmut Golowitsch

Idioma
Publicado en
2019
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(Tapa dura)
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Título
Südtirol - Opfer geheimer Parteipolitik
Subtítulo
Wie sich die österreichische Politik ein unliebsames Problem vom Hals schaffte
Idioma
Alemán
Editorial
Stocker
Publicado en
2019
Formato
Tapa dura
Páginas
496
ISBN10
3702017720
ISBN13
9783702017729
Serie
Descripción
2017 präsentierte der Verfasser seine Dokumentation „Südtirol – Opfer für das westliche Bündnis“, in der er die Geschichte des „Ausverkaufs“ Südtirols an Italien nach dem Zweiten Weltkrieg durch österreichische Politiker anhand von Geheimdokumenten untersuchte. Deutlich wurde, dass die Beteuerungen der Politiker, insbesondere der Österreichischen Volkspartei, über den Verzicht auf Südtirol und die Rechte der dortigen Bevölkerung oft nur Lippenbekenntnisse waren. In der Fortsetzung „Südtirol – Opfer geheimer Parteipolitik“ beleuchtet der Verfasser die Fortführung dieser Politik in den 1960er Jahren. Diese geschah teilweise durch geheime Absprachen zwischen ÖVP- und Democrazia Cristiana-Politikern, während staatliche Institutionen umgangen wurden. Rom blockierte den Beitritt Österreichs zum gemeinsamen europäischen Markt, was den österreichischen Bundeskanzler Josef Klaus unter Druck setzte. In dieser Situation stimmte die österreichische Bundesregierung einer geheimen Zusammenarbeit mit italienischen Sicherheitsdiensten und gesetzlich nicht gedeckten Maßnahmen gegen exilierte Südtiroler sowie eigene Staatsbürger zu. Diese Vorgänge werden detailliert dokumentiert, wobei der ehemalige Abgeordnete Franz Pahl in seinem Vorwort die Bedeutung des entlarvenden Originalmaterials hervorhebt.