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Fotografie und Terror

Eine kunsthistorische Untersuchung der Bilder der Terroranschläge des 11. September 2001

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  • 332 páginas
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Bei Fotografien historischer Ereignisse stechen bestimmte Bilder hervor, die kollektiv erinnert werden. Dies gilt auch für die fotografische Präsentation des 11. September. Obwohl im Diskurs oft von einem Bildereignis und dem meistfotografierten Ereignis der Gegenwart gesprochen wird, sind es die brennenden Türme, die zum Sinnbild von 9/11 wurden. Der öffentliche Bilderkanon nach den Anschlägen besteht aus denselben, symbolisch sortierten Bildern. Dies wirft die Frage nach alternativen Sichtbarkeiten auf, die sich hinter der sogenannten Bilderflut verbergen. Die Visualisierung der Terroranschläge zeigt ein Spannungsfeld zwischen repetitiven Motiven und einer gleichzeitigen Bilderarmut in der Motivvielfalt. Aus kunsthistorischer Perspektive eröffnet die Studie ein anderes Verständnis für die Fotografie des Terrors. Bestimmte Topoi differenzieren das fotografische Gesicht des Ereignisses und erweitern das Bild des Terrors motivisch. Die Inhalte umfassen eine Einführung zur fotografischen Perspektive auf die Anschläge, was nicht sichtbar war, verschiedene Darstellungsmodi der Fotografien, eine Reflexion der Motivanalysen im Vergleich zu Medienikonen und die Entstehung eines alternativen Bildes des Terrors durch die Erweiterung des Bilderkanons.

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Fotografie und Terror, Linda Marie Kirschey

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