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Zoomorphe Gefäße der späten Bronze- und frühen Eisenzeit in Mitteleuropa und Oberitalien

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Die tierförmigen Gefäße aus Bronze oder Ton der späten Bronzezeit und frühen Eisenzeit in Mitteleuropa und Oberitalien sind häufige Grabbeigaben, insbesondere in reichhaltig ausgestatteten Gräbern. Diese Gefäße zeigen oft Darstellungen von Vögeln oder Rindern, entweder in voller Körperform aus Ton, wobei das Maul als Ausguss dient, oder mit plastischen Tierköpfen auf der Schulter. Auch Henkel von Tassen enden in Vogelköpfen oder tragen kleine Rinderfiguren. Darüber hinaus sind andere Tierarten wie Pferde und Raubtiere, jedoch seltener, vertreten. Diese Monografie behandelt über 900 Funde aus elf europäischen Ländern zwischen ca. 1500 und 500 v.Chr. und untersucht die Hauptverbreitungsgebiete, darunter die Urnenfelderkultur und die Hallstattkultur. Die Analyse zeigt, dass diese tierischen Darstellungen mehr sind als bloße Verzierungen; sie sind wahrscheinlich religiöse Symbole, die in einem Kontext von Grabbeigaben und rituellen Trinkzeremonien stehen. Die Arbeit beleuchtet auch den kulturellen Austausch mit zeitgenössischen Tiergefäßen aus Griechenland und dem Vorderen Orient. Die Szenen aus der Situlenkunst, die die Nutzung dieser Gefäße zeigen, belegen, dass ein überregional verbreitetes Trinkritual stattfand, das von sozialen Eliten überwacht wurde, insbesondere bei den "Fürstengräbern". Die gemeinsamen stilistischen Merkmale und Kontexte der zoomorphen Gefäße verdeutlichen die religiösen Vorstellungen zwischen den Lausitze

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Zoomorphe Gefäße der späten Bronze- und frühen Eisenzeit in Mitteleuropa und Oberitalien, Christian Pscheidl

Idioma
Publicado en
2021
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(Tapa dura)
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Título
Zoomorphe Gefäße der späten Bronze- und frühen Eisenzeit in Mitteleuropa und Oberitalien
Idioma
Alemán
Editorial
Leidorf
Publicado en
2021
Formato
Tapa dura
Páginas
412
ISBN13
9783896467997
Serie
Descripción
Die tierförmigen Gefäße aus Bronze oder Ton der späten Bronzezeit und frühen Eisenzeit in Mitteleuropa und Oberitalien sind häufige Grabbeigaben, insbesondere in reichhaltig ausgestatteten Gräbern. Diese Gefäße zeigen oft Darstellungen von Vögeln oder Rindern, entweder in voller Körperform aus Ton, wobei das Maul als Ausguss dient, oder mit plastischen Tierköpfen auf der Schulter. Auch Henkel von Tassen enden in Vogelköpfen oder tragen kleine Rinderfiguren. Darüber hinaus sind andere Tierarten wie Pferde und Raubtiere, jedoch seltener, vertreten. Diese Monografie behandelt über 900 Funde aus elf europäischen Ländern zwischen ca. 1500 und 500 v.Chr. und untersucht die Hauptverbreitungsgebiete, darunter die Urnenfelderkultur und die Hallstattkultur. Die Analyse zeigt, dass diese tierischen Darstellungen mehr sind als bloße Verzierungen; sie sind wahrscheinlich religiöse Symbole, die in einem Kontext von Grabbeigaben und rituellen Trinkzeremonien stehen. Die Arbeit beleuchtet auch den kulturellen Austausch mit zeitgenössischen Tiergefäßen aus Griechenland und dem Vorderen Orient. Die Szenen aus der Situlenkunst, die die Nutzung dieser Gefäße zeigen, belegen, dass ein überregional verbreitetes Trinkritual stattfand, das von sozialen Eliten überwacht wurde, insbesondere bei den "Fürstengräbern". Die gemeinsamen stilistischen Merkmale und Kontexte der zoomorphen Gefäße verdeutlichen die religiösen Vorstellungen zwischen den Lausitze