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Die leistungsrechtliche Dimension der Sonderstatusverhältnisse

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Die Arbeit wendet sich der Frage zu, inwieweit Sonderstatusverhältnissen eine leistungsrechtliche Dimension zukommt und worauf diese gestützt werden kann. Abgesehen vom grundrechtlichen Blickwinkel wird der Frage nachgegangen, welche Aspekte des Sonderstatus für die leistungsrechtliche Betrachtung besondere Relevanz entfalten. Sonderstatusverhältnisse sind eine anerkannte dogmatische Figur im Bereich der Grundrechte. Auch in der öffentlichen Aufmerksamkeit spielen sie regelmäßig eine Rolle: Darf einer Rechtsreferendarin im Gerichtssaal das Tragen des Kopftuchs verboten werden? Kann einem gläubigen Schüler das rituelle Gebet in der Schule untersagt werden? Inwieweit darf ein Beamter seine persönliche oder gar politische Anschauung im Amt vertreten? Die Arbeit richtet hierbei nicht den (üblichen) Blickwinkel auf die Abwehrdimension der Grundrechte, sondern fragt nach der leistungsrechtlichen Dimension: Ist der Staat aus verfassungsrechtlichen Gründen gehalten, die Grundrechtsausübung im Sonderstatus zu gewährleisten, zu fördern oder ihr überhaupt erst den nötigen Raum zu ermöglichen? Inhaltsverzeichnis Dimensionen des Sonderstatus - Reziprozität - Leistungsrechte in der Verfassung - Modelle leistungsrechtlicher Garantien im Sonderstatus - Der Staat als Grundrechtsgarant - Eingriffsakzessorische Leistungsrechte

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Die leistungsrechtliche Dimension der Sonderstatusverhältnisse, Sebastian Ziehm

Idioma
Publicado en
2020
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(Tapa blanda)
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Título
Die leistungsrechtliche Dimension der Sonderstatusverhältnisse
Idioma
Alemán
Editorial
Peter Lang
Publicado en
2020
Formato
Tapa blanda
Páginas
226
ISBN13
9783631819975
Serie
Descripción
Die Arbeit wendet sich der Frage zu, inwieweit Sonderstatusverhältnissen eine leistungsrechtliche Dimension zukommt und worauf diese gestützt werden kann. Abgesehen vom grundrechtlichen Blickwinkel wird der Frage nachgegangen, welche Aspekte des Sonderstatus für die leistungsrechtliche Betrachtung besondere Relevanz entfalten. Sonderstatusverhältnisse sind eine anerkannte dogmatische Figur im Bereich der Grundrechte. Auch in der öffentlichen Aufmerksamkeit spielen sie regelmäßig eine Rolle: Darf einer Rechtsreferendarin im Gerichtssaal das Tragen des Kopftuchs verboten werden? Kann einem gläubigen Schüler das rituelle Gebet in der Schule untersagt werden? Inwieweit darf ein Beamter seine persönliche oder gar politische Anschauung im Amt vertreten? Die Arbeit richtet hierbei nicht den (üblichen) Blickwinkel auf die Abwehrdimension der Grundrechte, sondern fragt nach der leistungsrechtlichen Dimension: Ist der Staat aus verfassungsrechtlichen Gründen gehalten, die Grundrechtsausübung im Sonderstatus zu gewährleisten, zu fördern oder ihr überhaupt erst den nötigen Raum zu ermöglichen? Inhaltsverzeichnis Dimensionen des Sonderstatus - Reziprozität - Leistungsrechte in der Verfassung - Modelle leistungsrechtlicher Garantien im Sonderstatus - Der Staat als Grundrechtsgarant - Eingriffsakzessorische Leistungsrechte