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Entschulung der Gesellschaft

eine Streitschrift

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Polemisches Werk. Schulen in entwickelten Gesellschaften sind laut dem Autor alles andere als Orte der Bildung. Eine Veränderung dieser Situation sieht er in einer entschulten Gesellschaft, die die bestehende Form der Schule grundlegend verändern würde. Es handelt sich um ein bereits klassisches Werk an der Schnittstelle von Soziologie und Pädagogik, das den heutigen Lesern zahlreiche Denkanstöße bieten kann. „Viele Schüler, insbesondere aus armen Verhältnissen, wissen intuitiv, was die Schulen mit ihnen anstellen. Sie lernen, Verlauf und Wesen zu verwechseln. Sobald dieser Unterschied verwischt wird, gilt eine neue Logik: Je mehr Fürsorge, desto bessere Ergebnisse, oder die Eskalation führt zum Erfolg. Den Schülern wird systematisch eingetrichtert, sich mit Unterricht statt Lernen, mit dem Aufstieg in höhere Schulstufen statt mit Bildung, mit Zeugnissen oder Diplomen statt mit Wissen und mit selbstbewusstem Auftreten statt mit der Fähigkeit, etwas Neues zu sagen, zufriedenzugeben. Die Schule führt sie dazu, Dienstleistungen statt Werte zu akzeptieren.“

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Entschulung der Gesellschaft, Ivan Illich

Idioma
Publicado en
1995
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(Tapa blanda)
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Subtítulo
eine Streitschrift
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
1995
Formato
Tapa blanda
Páginas
186
ISBN10
3406392326
ISBN13
9783406392320
Serie
Primera publicación
1971
Título original
Entschulung der Gesellschaft
Calificación
4,05 de 5
Descripción
Polemisches Werk. Schulen in entwickelten Gesellschaften sind laut dem Autor alles andere als Orte der Bildung. Eine Veränderung dieser Situation sieht er in einer entschulten Gesellschaft, die die bestehende Form der Schule grundlegend verändern würde. Es handelt sich um ein bereits klassisches Werk an der Schnittstelle von Soziologie und Pädagogik, das den heutigen Lesern zahlreiche Denkanstöße bieten kann. „Viele Schüler, insbesondere aus armen Verhältnissen, wissen intuitiv, was die Schulen mit ihnen anstellen. Sie lernen, Verlauf und Wesen zu verwechseln. Sobald dieser Unterschied verwischt wird, gilt eine neue Logik: Je mehr Fürsorge, desto bessere Ergebnisse, oder die Eskalation führt zum Erfolg. Den Schülern wird systematisch eingetrichtert, sich mit Unterricht statt Lernen, mit dem Aufstieg in höhere Schulstufen statt mit Bildung, mit Zeugnissen oder Diplomen statt mit Wissen und mit selbstbewusstem Auftreten statt mit der Fähigkeit, etwas Neues zu sagen, zufriedenzugeben. Die Schule führt sie dazu, Dienstleistungen statt Werte zu akzeptieren.“