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Kluges Fälle

Vorarbeiten zu Abschied von gestern

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In seinem ersten Kinofilm Abschied von gestern erzählt Alexander Kluge 1966 den Fall »Anita G.«. Ausgehend von diesem Film stellt die Kulturwissenschaftlerin Manuela Klaut die Frage nach den Rechtsverhältnissen in Kluges Geschichten: vom Sachverhalt zum Fall, vom Gesetz zur Erzählung, von der Ermittlung, die dem Urteil schließlich widersteht.Manuela Klaut erkundet in diesem Zusammenhang auch die universitäre "Vorgeschichte" des Autors und Filmemachers. Mit dem Jura-Studium in Marburg und Frankfurt schreibt sich Kluge 1950 in die universitären Abläufe ein, denen er als Referendar institutionell folgt: im Amtsgericht Wiesbaden und im Oberlandesgericht Frankfurt, in der Jugendstrafanstalt, im Landgericht und der Kammer für Handelssachen. An diesen Stationen begegnet er Vorfällen und Prozessen, die seinen filmischen und literarischen Arbeiten vorangehen. Denn Kluges Figuren stehen vor dem Gesetz und folgen eher einer Poetik des Falls, als seiner Auflösung. Manuela Klaut arbeitet als Medienkulturwissenschaftlerin in Lüneburg, Weimar, Frankfurt und Leipzig.

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Kluges Fälle, Manuela Klaut

Idioma
Publicado en
2022
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Título
Kluges Fälle
Subtítulo
Vorarbeiten zu Abschied von gestern
Idioma
Alemán
Editorial
Spector Books
Publicado en
2022
Formato
Tapa dura
Páginas
180
ISBN13
9783959054355
Serie
Descripción
In seinem ersten Kinofilm Abschied von gestern erzählt Alexander Kluge 1966 den Fall »Anita G.«. Ausgehend von diesem Film stellt die Kulturwissenschaftlerin Manuela Klaut die Frage nach den Rechtsverhältnissen in Kluges Geschichten: vom Sachverhalt zum Fall, vom Gesetz zur Erzählung, von der Ermittlung, die dem Urteil schließlich widersteht.Manuela Klaut erkundet in diesem Zusammenhang auch die universitäre "Vorgeschichte" des Autors und Filmemachers. Mit dem Jura-Studium in Marburg und Frankfurt schreibt sich Kluge 1950 in die universitären Abläufe ein, denen er als Referendar institutionell folgt: im Amtsgericht Wiesbaden und im Oberlandesgericht Frankfurt, in der Jugendstrafanstalt, im Landgericht und der Kammer für Handelssachen. An diesen Stationen begegnet er Vorfällen und Prozessen, die seinen filmischen und literarischen Arbeiten vorangehen. Denn Kluges Figuren stehen vor dem Gesetz und folgen eher einer Poetik des Falls, als seiner Auflösung. Manuela Klaut arbeitet als Medienkulturwissenschaftlerin in Lüneburg, Weimar, Frankfurt und Leipzig.