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Die Historischen Grundwissenschaften heute

Tradition - Methodische Vielfalt - Neuorientierung

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  • 223 páginas
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Die Historischen Grundwissenschaften sind aufgrund ihres erschließenden Charakters und ihrer Werkzeugfunktion seit jeher mit grundlegenden Fragen ihrer Identität konfrontiert. Eine zentrale Thematik des vorliegenden Bandes sind die "Grenzen" dieser Disziplinen. Die Beiträge zielen darauf ab, die Diskussion über das Profil des Faches zu fördern. Dabei wird sowohl nach den methodischen Grenzen klassischer Disziplinen wie der Diplomatik gefragt als auch die Stellung "kleinerer" und "jüngerer" Disziplinen wie Genealogie, Philatelie und historische Fachinformatik beleuchtet. Historisch betrachtet gelten die Historischen Grundwissenschaften als Traditionsfach, dessen Wurzeln in der professionellen Urkundenkritik des 17. Jahrhunderts liegen. Die editorische Aufbereitung antiker und mittelalterlicher Texte hat die Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert entscheidend geprägt. Diese Disziplinen stehen vor der wieder aufgeworfenen Frage nach dem Kanon grundwissenschaftlicher Disziplinen, was die Relevanz der Diskussion über ihre Grenzen und Identität unterstreicht. Der Band möchte somit zur allgemeinen Debatte über die Ausrichtung und das Profil der Historischen Grundwissenschaften beitragen.

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Die Historischen Grundwissenschaften heute, Hendrik Baumbach, Michael Hecht, Tobias P. Jansen, Dominik Leyendecker, Alina Ostrowski

Idioma
Publicado en
2020
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(Tapa dura)
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Título
Die Historischen Grundwissenschaften heute
Subtítulo
Tradition - Methodische Vielfalt - Neuorientierung
Idioma
Alemán
Editorial
Böhlau
Publicado en
2020
Formato
Tapa dura
Páginas
223
ISBN13
9783412520649
Serie
Descripción
Die Historischen Grundwissenschaften sind aufgrund ihres erschließenden Charakters und ihrer Werkzeugfunktion seit jeher mit grundlegenden Fragen ihrer Identität konfrontiert. Eine zentrale Thematik des vorliegenden Bandes sind die "Grenzen" dieser Disziplinen. Die Beiträge zielen darauf ab, die Diskussion über das Profil des Faches zu fördern. Dabei wird sowohl nach den methodischen Grenzen klassischer Disziplinen wie der Diplomatik gefragt als auch die Stellung "kleinerer" und "jüngerer" Disziplinen wie Genealogie, Philatelie und historische Fachinformatik beleuchtet. Historisch betrachtet gelten die Historischen Grundwissenschaften als Traditionsfach, dessen Wurzeln in der professionellen Urkundenkritik des 17. Jahrhunderts liegen. Die editorische Aufbereitung antiker und mittelalterlicher Texte hat die Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert entscheidend geprägt. Diese Disziplinen stehen vor der wieder aufgeworfenen Frage nach dem Kanon grundwissenschaftlicher Disziplinen, was die Relevanz der Diskussion über ihre Grenzen und Identität unterstreicht. Der Band möchte somit zur allgemeinen Debatte über die Ausrichtung und das Profil der Historischen Grundwissenschaften beitragen.