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Aufzeichnungen einer Diakonissin (Großdruck)

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  • 160 páginas
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Minnas Herz schlägt für die Musik, und obwohl sie als Diakonisse ihren Pflichten nachkommt, fehlt es ihr an Leidenschaft. Mit 26 Jahren erkrankt sie an Typhus, was ihre Suche nach einer sinnstiftenden Lebensgestaltung widerspiegelt. Der Roman thematisiert die Autorin’s Streben nach einem spezifisch weiblichen Lebenskonzept. Die großformatige Berliner Ausgabe von 2021 präsentiert den überarbeiteten Text, der an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst wurde. Der erste Druck erschien 1895 in der "Neuen Deutschen Rundschau" und wurde 1896 als Buch veröffentlicht. Die Autorin, 1858 in Sankt Petersburg geboren, wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei den Großeltern in Lüneburg auf. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin in der Karlsruher Diakonissenanstalt heiratet sie 1878 den verwitweten Offizier Gustav Gemberg und bekommt sechs Kinder. Mit 20 Jahren beginnt sie autobiografisch zu schreiben, veröffentlicht jedoch zunächst nichts aus Rücksicht auf Angehörige. Ab 1887 erscheinen ihre ersten Humoresken, gefolgt von sozialkritischen Novellen und Romanen, die auf Missstände wie die Unterbezahlung weiblicher Erwerbsarbeit und die Zustände in psychiatrischen Anstalten aufmerksam machen. Am 10. August 1902 stirbt Adine Gemberg, eine unbestechliche Kritikerin der Gesellschaft und Wegbereiterin des Feminismus.

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Aufzeichnungen einer Diakonissin (Großdruck), Adine Gemberg

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Publicado en
2021
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(Tapa dura)
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Idioma
Alemán
Editorial
Henricus
Publicado en
2021
Formato
Tapa dura
Páginas
160
ISBN13
9783847852711
Serie
Etiquetas
Ficción
Descripción
Minnas Herz schlägt für die Musik, und obwohl sie als Diakonisse ihren Pflichten nachkommt, fehlt es ihr an Leidenschaft. Mit 26 Jahren erkrankt sie an Typhus, was ihre Suche nach einer sinnstiftenden Lebensgestaltung widerspiegelt. Der Roman thematisiert die Autorin’s Streben nach einem spezifisch weiblichen Lebenskonzept. Die großformatige Berliner Ausgabe von 2021 präsentiert den überarbeiteten Text, der an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst wurde. Der erste Druck erschien 1895 in der "Neuen Deutschen Rundschau" und wurde 1896 als Buch veröffentlicht. Die Autorin, 1858 in Sankt Petersburg geboren, wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei den Großeltern in Lüneburg auf. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin in der Karlsruher Diakonissenanstalt heiratet sie 1878 den verwitweten Offizier Gustav Gemberg und bekommt sechs Kinder. Mit 20 Jahren beginnt sie autobiografisch zu schreiben, veröffentlicht jedoch zunächst nichts aus Rücksicht auf Angehörige. Ab 1887 erscheinen ihre ersten Humoresken, gefolgt von sozialkritischen Novellen und Romanen, die auf Missstände wie die Unterbezahlung weiblicher Erwerbsarbeit und die Zustände in psychiatrischen Anstalten aufmerksam machen. Am 10. August 1902 stirbt Adine Gemberg, eine unbestechliche Kritikerin der Gesellschaft und Wegbereiterin des Feminismus.