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Die wissenschaftskritischen Zuordnungen von Franz von Liszt.

Ein Beitrag zum Verständnis der Modernen Schule des Strafrechts.

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In der bisherigen Forschung wurden Franz v. Liszts kriminalpolitische Forderungen oft als Neuschöpfung des wissenschaftlichen Positivismus betrachtet. Diese Studie untersucht Liszts Werk jedoch als Teil einer längeren Entwicklung und hebt die kriminalpolitischen Diskurse der Aufklärung und des Vormärz sowie die Rolle der Historischen Rechtsschule hervor. Die Liszt-Forschung der letzten 100 Jahre wird systematisch analysiert. Es wird argumentiert, dass Liszts kriminalpolitische Ansätze eine innere Kontinuität in den Reformüberlegungen des Strafrechts darstellen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der "antiphilosophischen" Tradition der Historischen Rechtsschule und deren Einfluss auf Liszts Studium in Wien. Ein weiterer Teil der Studie widmet sich den Versuchen der Nachwelt, Liszts Programm weiterzuentwickeln oder abzulehnen. Die Ergebnisse bieten neue Perspektiven zur Entwicklung der Strafrechtswissenschaft und verwandter Disziplinen vor und nach den bedeutenden historischen Zäsuren des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Gliederung umfasst eine Einleitung, eine Analyse von Liszts wissenschaftlichen Stationen und seinen Reformkonzepten sowie eine Betrachtung der Liszt-Forschung und deren Entwicklungen bis in die Gegenwart. Die Schlussbetrachtung thematisiert Liszts Bedeutung für die wissenschaftliche Diskussion.

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Die wissenschaftskritischen Zuordnungen von Franz von Liszt., Luka Breneselovi

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2020
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