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Kurfürst August (1553-1586) entdeckte bei einer geheimen Überprüfung der Münzen in Freiberg, Annaberg und Schneeberg, dass die Münzmeister den Feinsilbergehalt der Guldengroschen eigenmächtig verringert hatten. Laut der sächsischen Münzordnung von 1549 war ein Feingehalt von 14 Lot 8 Grän (902,78/1000) vorgeschrieben, jedoch wurden keine konkreten Angaben zur Abminderung des Silbergehalts gemacht. In Reaktion darauf schloss der Kurfürst alle Landesmünzen und verlegte sie in eine zentrale Münze nach Dresden, um die Qualität besser überwachen zu können. Die Münzstätte Freiberg, seit dem 13. Jahrhundert die Hauptmünzstätte, wurde 1556 nach Dresden verlegt. Die Annaberger Münzstätte wurde 1557 zunächst ins Kloster zurückverlegt und 1558 mit der Dresdner Münze vereinigt. Die Schneeberger Münzstätte blieb bis 1571 in Betrieb, belegt durch das Münzmeisterzeichen T. Die Zwickauer Münzstätte war seit 1534 und die in Buchholz seit 1553 geschlossen. Zudem ließ der Kurfürst 1571 die seit langem ruhende Münzstätte Leipzig stilllegen. Damit war die Dresdner Münze fast 100 Jahre lang die einzige Münzstätte im Kurfürstentum Sachsen. Der Band ist mit 46 S/W-Tafeln illustriert und ein Nachdruck der Originalauflage von 1846.
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Münzstätten und Münzen der Städte Sachsens im Mittelalter, C. F. von Posern-Klett
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- 2016
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