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Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften

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Unter dem Titel „Technikfolgenabschätzung“ wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, daß moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung läßt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. „. das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.“ (Neue Zürcher Zeitung )

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Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften, Peter Bulthaup

Idioma
Publicado en
1973
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
3,99 €

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Título
Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1973
Formato
Tapa blanda
Páginas
138
ISBN10
3518006703
ISBN13
9783518006702
Serie
Descripción
Unter dem Titel „Technikfolgenabschätzung“ wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, daß moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung läßt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. „. das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.“ (Neue Zürcher Zeitung )