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Bildungsreform / -expansionsphase 1965-1973 in der Bundesrepublik

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Historische Pädagogik. Eine Einführung in die Erziehungsgeschichte. Im genannten Zeitraum herrschte in der Bundesrepublik Deutschland ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, deren Anteil an der Gesamtarbeitskraft schätzungsweise 50 % betrug. Diese Periode war ökonomisch durch einen raschen Aufschwung gekennzeichnet. Obwohl soziale Probleme im Bildungsbereich bereits existierten, waren sie nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert. Eine der Schwachstellen des dreigliedrigen Schulsystems ist, dass es zwar offiziell keine Selektion nach sozialen Gesichtspunkten vorsieht, de facto jedoch ein Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und Bildungschancen besteht. Dies zeigt sich besonders in der Unterrepräsentation von Kindern aus Arbeiterfamilien an Gymnasien. Beim Wiederaufbau des Schulsystems nach dem Zweiten Weltkrieg griff man auf die Institutionen der Weimarer Republik zurück, um das dreigliedrige System beizubehalten und die Gesamtschule nicht zu realisieren. In den fünfziger Jahren erfolgte die Wiederherstellung und Konsolidierung des Schulwesens, wobei Reformansätze der Nachkriegszeit zurückgedrängt wurden.

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Bildungsreform / -expansionsphase 1965-1973 in der Bundesrepublik, Mark Möst

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Publicado en
2010
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(Tapa blanda)
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Título
Bildungsreform / -expansionsphase 1965-1973 in der Bundesrepublik
Idioma
Alemán
Editorial
GRIN Verlag
Publicado en
2010
Formato
Tapa blanda
ISBN13
9783640743988
Serie
Descripción
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Historische Pädagogik. Eine Einführung in die Erziehungsgeschichte. Im genannten Zeitraum herrschte in der Bundesrepublik Deutschland ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, deren Anteil an der Gesamtarbeitskraft schätzungsweise 50 % betrug. Diese Periode war ökonomisch durch einen raschen Aufschwung gekennzeichnet. Obwohl soziale Probleme im Bildungsbereich bereits existierten, waren sie nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert. Eine der Schwachstellen des dreigliedrigen Schulsystems ist, dass es zwar offiziell keine Selektion nach sozialen Gesichtspunkten vorsieht, de facto jedoch ein Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und Bildungschancen besteht. Dies zeigt sich besonders in der Unterrepräsentation von Kindern aus Arbeiterfamilien an Gymnasien. Beim Wiederaufbau des Schulsystems nach dem Zweiten Weltkrieg griff man auf die Institutionen der Weimarer Republik zurück, um das dreigliedrige System beizubehalten und die Gesamtschule nicht zu realisieren. In den fünfziger Jahren erfolgte die Wiederherstellung und Konsolidierung des Schulwesens, wobei Reformansätze der Nachkriegszeit zurückgedrängt wurden.