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Curriculum vitae. Jugend um 1900

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  • 1376 páginas
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Am Ende der dreißiger Jahre wird Victor Klemperer von den Nazis nahezu vollständig kaltgestellt: Als Jude darf er kaum noch sein Haus in Dresden verlassen, nicht mehr lehren, kein Auto mehr fahren, keine Bibliothek mehr besuchen. In seiner Isolation führt er nicht nur sein mittlerweile weltberühmtes Tagebuch, sondern beginnt auch, seine Autobiografie zu schreiben. In Curriculum vitae erzählt er vom jüdischen Familienleben am Ende des neunzehnten Jahrhunderts, von seiner Schulzeit und seinen hilflosen Jahren im Geschäftsleben, seinem Studium in Berlin, München und Paris, seiner journalistischen Laufbahn, seiner wissenschaftlichen Karriere. Ausführlich wird sein Leben als deutscher Soldat, unter anderem an der flämischen Front, behandelt. Klemperer ruft die ganze faszinierende Welt vor und während des Ersten Weltkriegs ins Gedächtnis. Durch dieses Buch zieht sich wie ein roter Faden seine Haltung gegenüber dem Judentum und der deutschen Gesellschaft: Anders als seine Brüder möchte er seine jüdische Herkunft zu keinem Zeitpunkt leugnen – gleichzeitig will er als Deutscher angesehen werden. Der zunehmende Antisemitismus in Deutschland macht es ihm immer schwerer, aber er hält verbissen an dem fest, was er ist: jemand, der in der deutschen Kultur verwurzelt ist und das Beste davon mit aller Kraft verteidigt. Curriculum vitae ist der erschütternde Bericht über ein Leben, das immer mehr unterdrückt wird.

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Curriculum vitae. Jugend um 1900, Victor Klemperer

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Publicado en
1989
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(Tapa dura)
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Título
Curriculum vitae. Jugend um 1900
Idioma
Alemán
Editorial
Siedler
Publicado en
1989
Formato
Tapa dura
Páginas
1376
ISBN10
3886803570
ISBN13
9783886803576
Serie
Descripción
Am Ende der dreißiger Jahre wird Victor Klemperer von den Nazis nahezu vollständig kaltgestellt: Als Jude darf er kaum noch sein Haus in Dresden verlassen, nicht mehr lehren, kein Auto mehr fahren, keine Bibliothek mehr besuchen. In seiner Isolation führt er nicht nur sein mittlerweile weltberühmtes Tagebuch, sondern beginnt auch, seine Autobiografie zu schreiben. In Curriculum vitae erzählt er vom jüdischen Familienleben am Ende des neunzehnten Jahrhunderts, von seiner Schulzeit und seinen hilflosen Jahren im Geschäftsleben, seinem Studium in Berlin, München und Paris, seiner journalistischen Laufbahn, seiner wissenschaftlichen Karriere. Ausführlich wird sein Leben als deutscher Soldat, unter anderem an der flämischen Front, behandelt. Klemperer ruft die ganze faszinierende Welt vor und während des Ersten Weltkriegs ins Gedächtnis. Durch dieses Buch zieht sich wie ein roter Faden seine Haltung gegenüber dem Judentum und der deutschen Gesellschaft: Anders als seine Brüder möchte er seine jüdische Herkunft zu keinem Zeitpunkt leugnen – gleichzeitig will er als Deutscher angesehen werden. Der zunehmende Antisemitismus in Deutschland macht es ihm immer schwerer, aber er hält verbissen an dem fest, was er ist: jemand, der in der deutschen Kultur verwurzelt ist und das Beste davon mit aller Kraft verteidigt. Curriculum vitae ist der erschütternde Bericht über ein Leben, das immer mehr unterdrückt wird.