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Jahrestage 3: Aus dem Leben von Gesine Cresspahl

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Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Johnson, der Autor der Jahrestage-Tetralogie, als umfassender, hellsichtiger Chronist des gesamtdeutschen Schicksals verstanden werden muss. In seinem Hauptwerk, den Jahrestagen, erzählt der "Genosse Schriftsteller" von Gesine Cresspahl und ihrer zehnjährigen Tochter Marie, die in New York leben. Die Eintragungen beginnen am 20. August 1967 und enden am 20. August 1968. Während sie das Leben in der amerikanischen Großstadt schildern, erzählt Gesine ihrer Tochter die Geschichte der Familie Cresspahl, die in Mecklenburg in den dreißiger Jahren lebte, während der Nationalsozialisten, in der sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren der DDR. Die Jahrestage stehen somit sowohl für die einzelnen Tage eines Jahres, das mit der Invasion der Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR endet, als auch für besondere, erinnerungswürdige Tage im Leben der heranwachsenden Mecklenburgerin. Johnsons Erzählweise besticht durch ein lebhaftes Panorama New Yorks und die Darstellung der Einflüsse verschiedener Gesellschaftssysteme auf den Einzelnen. Zudem führt er seine Figuren auf humorvolle und liebevolle Weise vor Augen.

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Jahrestage 3: Aus dem Leben von Gesine Cresspahl, Uwe Johnson

Idioma
Publicado en
1993
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(Tapa blanda)
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4,1
Muy bueno
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Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1993
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3518118242
ISBN13
9783518118245
Calificación
4,05 de 5
Descripción
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Johnson, der Autor der Jahrestage-Tetralogie, als umfassender, hellsichtiger Chronist des gesamtdeutschen Schicksals verstanden werden muss. In seinem Hauptwerk, den Jahrestagen, erzählt der "Genosse Schriftsteller" von Gesine Cresspahl und ihrer zehnjährigen Tochter Marie, die in New York leben. Die Eintragungen beginnen am 20. August 1967 und enden am 20. August 1968. Während sie das Leben in der amerikanischen Großstadt schildern, erzählt Gesine ihrer Tochter die Geschichte der Familie Cresspahl, die in Mecklenburg in den dreißiger Jahren lebte, während der Nationalsozialisten, in der sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren der DDR. Die Jahrestage stehen somit sowohl für die einzelnen Tage eines Jahres, das mit der Invasion der Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR endet, als auch für besondere, erinnerungswürdige Tage im Leben der heranwachsenden Mecklenburgerin. Johnsons Erzählweise besticht durch ein lebhaftes Panorama New Yorks und die Darstellung der Einflüsse verschiedener Gesellschaftssysteme auf den Einzelnen. Zudem führt er seine Figuren auf humorvolle und liebevolle Weise vor Augen.